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Dank Mitarbeiteraktien: Klarna hat schon 75 Millionäre hervorgebracht

·Lesedauer: 3 Min.
Das Logo des schwedischen Zahlungsanbieters Klarna ist auf dem Display eines Smartphone zu sehen. Berlin, 22.04.2020.
Das Logo des schwedischen Zahlungsanbieters Klarna ist auf dem Display eines Smartphone zu sehen. Berlin, 22.04.2020.

Der Erfolg des schwedischen Zahlungsanbieters Klarna in unumstritten. Vor über 15 Jahren gegründet, ist das Unternehmen aus Stockholm mit einer Bewertung von knapp 46 Milliarden US-Dollar das weltweit zweitwertvollste Fintech-Unternehmen in privater Hand. Davon profitieren jedoch nicht nur die Gründer oder Investorinnen und Investoren, sondern auch die Angestellten des Unternehmens. Über Mitarbeiterbeteiligungsprogramme hat Klarna mittlerweile 75 Angestellte zu Millionären gemacht, wie das Branchenportal Sifted berichtet.

Nachdem das Fintech im Juni diesen Jahres im Zuge einer neuen Finanzierung von Investoren wie Softbank mit 45,6 Milliarden Dollar bewertet wurde, stieg auch der Wert der Mitarbeiteraktien rasant. Mit dem neuen Wert wurde jede Aktie mit je 1,756 US-Dollar bewertet. Das hat mindestens 75 ehemalige und derzeitige Angestellte, die Aktienanteile von mindestens 0,0022 Prozent besitzen, zu Millionären auf dem Papier gemacht, wie eine Sifted-Analyse ergab. Ein paar wenige Angestellte halten sogar Aktien im Wert von über zehn Millionen Dollar. Dazu gehört der scheidende stellvertretende Geschäftsführer sowie der erste IT-Leiter von Klarna.

Weitere Millionäre könnten schon bald folgen

Noch existieren diese Vermögen nur auf dem Papier. Doch schon bald könnte das anders aussehen. Das Fintech kündigte erst kürzlich an, im kommenden Kalenderjahr den Börsengang anzustreben. Dann könnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit haben, tatsächlich von ihren Anteilen zu profitieren.

So wie auch die Mitbegründer von Klarna: ein Börsengang des Unternehmens würde für den Vorstandsvorsitzenden Sebastian Siemiatkowski ein Vermögenswert von 3,1 Milliarden Dollar bedeuten. Er besitzt sieben Prozent der Anteile des Unternehmens. Nur Victor Jacobsson, ein weiterer Mitbegründer, kann das übertrumpfen. Er verließ das Unternehmen 2012 und besitzt seitdem noch immer zehn Prozent von Klarna.

Auch wenn 75 bereits nach einer beachtlichen Zahl an Millionären klingt, könnten schon bald weitere dazu kommen. Denn in den Aktionärsunterlagen von Klarna sind bisher nur Personen angeführt, die ihre Optionen bereits in echte Aktien umgewandelt haben. Die Zahl dürfte sogar noch höher sein, werden die Angestellten berücksichtigt, die ihre zustehenden Aktienpakete noch nicht ausgeübt haben. Laut dem letzten Jahresbericht des Unternehmens sind demnach noch 434.000 Aktienoptionen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausstehend. Jüngsten Bewertungen zufolge beläuft sich dieser Optionspool auf einen Wert von 762 Millionen Dollar. Darüber hinaus könnten weitere Angestellte die Eine-Million-Dollar-Marke erreichen und ebenfalls zum Club der Klarna-Millionärinnen und -Millionäre gezählt werden, sollte der Aktienkurs weiter ansteigen.

Positive Auswirkungen auf die gesamten Fintech-Branche

Die Anzahl an Mitarbeitermillionären von Klarna könnte laut Sifted auf die gesamte Fintech-Branche einen positiven Einfluss haben. Viele der Angestellte könnten die positive Entwicklung als Gelegenheit nutzen, bei Klarna auszusteigen und in andere Fintech-Startups zu investieren. Bereits jetzt gibt es Dutzende ehemalige Angestellte, die ihre eigenen Startups gegründet haben. Dazu zählen unter anderem der Mitbegründer und Geschäftsführer von Anyfin, Mikael Hussain, sowie Kristofer Ekman Sinclair, der Mitbegründer von Zimpler.

Der Großteil der Angestelltenmillionäre sind in Schweden ansässig und könnten in schwedische Startups sowie junge Unternemen der gesamten nordischen Region investieren. Doch auch wenn sich mit dieser Entwicklung eine Verteilung des Vermögens anbahnt, wird sie vorerst nicht überall zu spüren sein. Noch immer machen Frauen nur etwa 13 Prozent der im Aktionärsbuch als Millionärinnen aufgeführten Klarna-Angestellten aus.

jk

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