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Daniel Craig glänzt im pinken Smoking bei Weltpremiere von "Keine Zeit zu sterben"

·Lesedauer: 2 Min.

Das quälende Warten für alle Bond-Fans hat endlich ein Ende: Das wegen der Corona-Pandemie vielfach verschobene 007-Abenteuer "Keine Zeit zu sterben" feierte am Dienstag in London Weltpremiere. Schauspieler Daniel Craig schritt in einem pinken Smoking in der verregneten britischen Metropole die Stufen zur Royal Albert Hall hinauf - ein letztes Mal mimt er in dem Streifen den wohl berühmtesten Geheimagenten Ihrer Majestät.

Die lang ersehnte Premiere war gespickt mit den Stars des Streifens wie der französischen Schauspielerin Léa Seydoux und der britischen Newcomerin Lashana Lynch, die als mögliche Bond-Nachfolgerin gehandelt wird. Als Fans outeten sich auch die Royals: Prinz Charles und seine Frau Camilla, ebenso wie Prinz William mit Gattin Kate tauchten auf dem roten Teppich auf. Händeschütteln und kurzer Plausch mit Daniel Craig inklusive.

Doch nicht nur Fans mussten lange auf den neuen Bond-Film warten. Auch die Kinos sehnen sich nach vollen Sälen, nachdem die Branche hart von der Corona-Pandemie getroffen wurde und viele Produktionen zwang, zur Veröffentlichung auf die Streaming-Dienste auszuweichen. Zur Erleichterung der Lichtspielhäuser wird der Bond-Streifen erstmal nur in den Kinos zu sehen sein. "Ich bin sehr erleichtert - wir machen Bond-Filme für das Kino", sprach sich auch Craig bei Sky News für die Ausstrahlung im Kino aus.

In dem Film von US-Regisseur Cary Fukunaga, der 250 Millionen Dollar (214 Millionen Euro) gekostet haben soll, kehrt Bond nach seiner Pensionierung in den aktiven Dienst zurück. Vor spektakulärer Kulisse in Italien und Norwegen setzt er seine typischen Hightech-Gadgets ein und kämpft gegen den Bösewicht Safin, gespielt von Oscar-Preisträger Rami Malek ("Bohemian Rhapsody"). "Ich werde angeschossen und dann in die Luft gejagt. Das fühlt sich für mich an wie James Bond", sagte Craig in einem Podcast über die Rolle, die er seit 2006 innehat - länger als jeder Bond-Darsteller vor ihm.

Auf die 15 Jahre als 007 rückblickend sagte der 53-jährige Craig bei Sky News: "Ich habe wirklich keine schlechten Erinnerungen, aber ich denke, es wird noch etwa 15 Jahre dauern, um das alles aufzuarbeiten."

Wer Craigs Nachfolger mit der Lizenz zum Töten sein wird, ist noch unklar. Britische Buchmacher tippen auf Tom Hardy ("The Revenant", "Dunkirk") oder Rege-Jean Page, den Star aus der Netflix-Serie "Bridgerton".

Der Film startet in Großbritannien und Deutschland am Donnerstag in den Kinos. In den USA läuft er am 8. Oktober an - anderthalb Jahre später als geplant.

mkü/fwe

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