Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.171,93
    -182,83 (-1,00%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.827,24
    -42,88 (-0,88%)
     
  • Dow Jones 30

    40.287,53
    -377,49 (-0,93%)
     
  • Gold

    2.402,80
    -53,60 (-2,18%)
     
  • EUR/USD

    1,0886
    -0,0014 (-0,13%)
     
  • Bitcoin EUR

    61.621,67
    +403,30 (+0,66%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.384,80
    +53,90 (+4,05%)
     
  • Öl (Brent)

    80,25
    -2,57 (-3,10%)
     
  • MDAX

    25.343,43
    -244,01 (-0,95%)
     
  • TecDAX

    3.284,55
    -61,10 (-1,83%)
     
  • SDAX

    14.357,57
    -147,43 (-1,02%)
     
  • Nikkei 225

    40.063,79
    -62,56 (-0,16%)
     
  • FTSE 100

    8.155,72
    -49,17 (-0,60%)
     
  • CAC 40

    7.534,52
    -52,03 (-0,69%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.726,94
    -144,28 (-0,81%)
     

Dänemark strebt mehr Pragmatismus im Umgang mit China an

KOPENHAGEN (dpa-AFX) -Dänemark strebt in Zukunft mehr Pragmatismus im Umgang mit China an. "Mit dem Gewicht, das China in der Welt bekommen hat, kommt man wirtschaftlich und politisch nicht daran vorbei", sagte der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen am Dienstag bei der Präsentation einer neuen Strategie für Dänemarks Außen- und Sicherheitspolitik in Kopenhagen. "Wir müssen die Herausforderungen bewältigen, aber auch zusammenarbeiten, wenn es in unserem Interesse ist", heißt es in dem Papier.

Dänemark müsse intensiver daran arbeiten, international Allianzen zu schmieden und den Dialog zu suchen. Das gehe am besten mit "pragmatischem Idealismus". "Wir dürfen und müssen finden, dass unsere Werte die richtigeren sind", sagte Rasmussen. "Aber wir dürfen nicht zu Missionaren werden. Wir dürfen nicht rausgehen und die ganze Welt in ihre Schranken weisen. Damit kommt man als kleines Land mit knapp sechs Millionen Einwohnern nicht weit."

Ein weiterer Schwerpunkt der dänischen Strategie ist ein größeres Engagement im Westbalkan sowie in Moldawien und Georgien, unter anderem um Versuchen russischer Einflussnahme entgegenzuwirken. Außerdem will Dänemark auch vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine mit Blick auf Versorgungsketten, Energie und kritische Infrastruktur auf eine "robustere und widerstandsfähigere Gesellschaft" hinarbeiten.