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Cyber-Kriminalität: Hacker missbrauchen Kühlschränke

Spam aus dem Kühlschrank: Kriminelle hacken mit dem Internet verbundene Geräte. (Bild: AFP)
Spam aus dem Kühlschrank: Kriminelle hacken mit dem Internet verbundene Geräte. (Bild: AFP)

Haushaltsgeräte, die mit dem Internet verknüpft sind, bergen ungeahnte Risiken. Hacker nutzen Smart-TV-Geräte und vernetzte Kühlschränke, um Phishing- und Spam-Mails zu verschicken. Der Schaden liegt oft bei den ahnungslosen Besitzern der Geräte.

Immer mehr Haushalts- und Unterhaltungsgeräte lassen sich mit dem Internet verbinden, um die Fernsteuerung oder eine Datenauswertung zu ermöglichen. Allerdings werden auf diesem Weg auch Hackern Tür und Tor geöffnet. Eine weltweite Spam-Attacke mithilfe von vernetzten Haushaltsgeräten, sogenannten Thingbots, fand zwischen dem 23. Dezember und dem 6. Januar statt. Ein Bot-Netzwerk verschickte 750.000 Phishing- und Spam-Mails, mehr als ein Viertel davon wurde von „intelligenten“ Haushalts- und Unterhaltungsgeräten versendet. Davon berichtet die „International Business Times“ und beruft sich auf ein Protokoll des kalifornischen Sicherheitsunternehmens Proofpoint.

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„Viele dieser Geräte sind nur schlecht geschützt und die Menschen haben keine Möglichkeit, eine schadhafte Infektion zu erkennen oder zu beseitigen“, erklärte Proofpoint-Manager David Knight. Da immer mehr vernetzte Geräte verkauft würden, prophezeit Knight eine steigende Anzahl solcher Attacken. Mehr als 200 Milliarden Geräte werden nach Ansicht des Marktforschungsunternehmens IDC bis zum Jahr 2020 mit dem Internet verbunden sein. Das wären 200 Milliarden potentielle Ziele für Cyberkriminelle.

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