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CureVacs und GSKs bivalenter mRNA-Impfstoffkandidat der zweiten Generation zeigt hohe Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2-Varianten in präklinischer Studie

·Lesedauer: 7 Min.

Emittent / Herausgeber: CureVac / Schlagwort(e): Studie
21.04.2022 / 13:00
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

CureVacs und GSKs bivalenter mRNA-Impfstoffkandidat der zweiten Generation zeigt hohe Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2-Varianten in präklinischer Studie

- Impfstoffkandidat, der Beta- und Delta-spezifische mRNAs kombiniert, zeigt starke Immun- und Schutzantwort in präklinischer Challenge-Studie

- Neutralisationsfähigkeit gegen die Omikron-Variante bei geimpften Tieren nachgewiesen

- Die Technologieerweiterung des bivalenten Ansatzes für COVID-19-Impfstoffe hat das Potential einer breiteren Schutzwirkung vor möglichen neuen Varianten


TÜBINGEN, Deutschland/ BOSTON, USA - 21. April 2022 - CureVac N.V. (Nasdaq: CVAC), ein globales biopharmazeutisches Unternehmen, das in klinischen Studien eine neue Klasse von transformativen Medikamenten auf der Basis von Messenger-Ribonukleinsäure (mRNA) entwickelt, gab heute neue präklinische Daten bekannt. Sie belegen starke Immunantworten und eine hohe Schutzwirkung des bivalenten COVID-19-Impfstoffkandidaten der zweiten Generation. Der Impfstoffkandidat wird gemeinsam mit GlaxoSmithKline (GSK) entwickelt und kombiniert zwei mRNAs, die sowohl die Beta- als auch Delta-Variante dezidiert adressieren.

Die in Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Löffler-Institut durchgeführte präklinische Studie verglich und bewertete den bivalenten Kandidaten mit seinen entsprechend monovalenten Versionen in einem Mausmodell. Obwohl der kombinierte Beta-/Delta-Kandidat nur die halbe Dosis pro Varianten-mRNA enthielt, löste er neutralisierende Antikörperspiegel aus, die mit den monovalenten Kandidaten der jeweiligen Variante vergleichbar waren. Bei den geimpften Tieren, die der Beta- oder der Delta-Variante ausgesetzt waren, konnte eine erhebliche Reduzierung der Viruslast festgestellt werden. Neben neutralisierenden Antikörperspiegeln konnten robuste T-Zell-Antworten beobachtet werden. Zusätzlich vermochte es der bivalente Beta-/Delta-Impfstoffkandidat, in einem Rattenmodell doppelt so hohe virusneutralisierende Antikörperspiegel gegen die Omikron-Variante zu generieren als gegen die Delta-Variante. Die Beobachtungen geben einen Hinweis darauf, dass der bivalente Ansatz potenziell eine breitere Immunantworten abdecken kann. Das vollständige Papier über die präklinischen Daten ist auf dem Preprint-Server bioRxiv verfügbar.

"Seit Beginn der Pandemie beobachten wir neue COVID-19-Varianten mit unterschiedlichem Ansteckungsrisiko und Übertragbarkeit", sagte Dr. Igor Splawski, Chief Scientific Officer von CureVac. "Das erfordert neue Impfstoffstrategien: Multivalente Ansätze, die mehrere variantenspezifische mRNAs in einem Impfstoff kombinieren, könnten unerlässlich werden, um auf die Dynamik des COVID-19-Virus besser reagieren zu können und um neue Standards für umfassend wirksame Impfstoffe gegen andere Infektionskrankheiten zu setzen. Wir bauen auf unserem jüngsten multivalenten Ansatz gegen Grippe auf und machen uns nun diesen Technologieansatz in unserem COVID-19-Impfstoffprogramm zunutze."

Im Rahmen der Studie wurden transgene Mäuse, die den menschlichen ACE2-Rezeptor exprimieren, am Tag 0 und 28 mit einer 0,5μg-Dosis des monovalenten Impfstoffkandidaten der zweiten Generation entweder gegen den ursprünglichen Virus (CV2CoV), die Beta- (CV2CoV.351) oder die Delta-Variante (CV2CoV.617.2) oder mit einer 0,5-μg-Dosis des bivalenten Impfstoffkandidaten, der die Beta- und Delta-Variante (CV2CoV.351+ CV2CoV.617.2) kombiniert, immunisiert. Geimpfte Tiere wurden am 56. Tag entweder dem Beta- oder dem Delta-Virus ausgesetzt. Impfstoffinduzierte T-Zellen, einschließlich lungenresidenter CD8+ T-Zellen, wurden mittels Durchflusszytometrie charakterisiert. Zusätzlich wurde die Neutralisationsfähigkeit der mono- und bivalenten Kandidaten gegen mehrere Virusvarianten in Serumproben immunisierter Wistar-Ratten getestet, darunter auch die Omikron Variante.

Über CureVac
CureVac ist ein globales biopharmazeutisches Unternehmen auf dem Gebiet der mRNA-Technologie (Boten-RNA, von engl. messenger RNA) mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Optimierung dieses vielseitigen biologischen Moleküls für medizinische Zwecke. Das Prinzip von CureVacs proprietärer Technologie basiert auf der Nutzung von optimierter mRNA als Datenträger, um den menschlichen Körper zur Produktion der entsprechend kodierten Proteine anzuleiten, mit welchen eine Vielzahl von Erkrankungen bekämpft werden können. Im Juli 2020 ging CureVac eine Partnerschaft mit GlaxoSmithKline plc (GSK) ein, um gemeinsam neue Produkte im Bereich der prophylaktischen Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten auf Basis der mRNA-Technologie der zweiten Generation von CureVac zu entwickeln. Diese Zusammenarbeit wurde später für die Entwicklung von COVID-19-Impfstoffkandidaten der zweiten Generation und modifizierten mRNA-Impfstofftechnologien erweitert. Auf der Grundlage seiner firmeneigenen Technologie hat das Unternehmen eine umfangreiche klinische Pipeline in den Bereichen der prophylaktischen Impfstoffe, Krebstherapien, Antikörpertherapien und zur Behandlung seltener Krankheiten aufgebaut. CureVac ist seit August 2020 an der New Yorker Nasdaq notiert. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Tübingen, Deutschland, und beschäftigt mehr als 900 Mitarbeiter an den Standorten Tübingen, Frankfurt und Boston, USA. Weitere Informationen finden Sie unter www.curevac.com.

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