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#TheCube: Fakenews und Betrug behindern Erdbeben-Hilfe

Es ist ein Wettlauf mit der Zeit: Rettungskräfte versuchen, Überlebende unter den Trümmern in der Türkei und in Syrien zu bergen. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass die Zahl der Todesopfer des Erdbebens auf bis zu 20.000 ansteigen könnte.

Der #Cube hat wieder Videos entlarvt, die angeblich die Folgen des Bebens zeigen. Dabei ist Vorsicht angebracht mit Informationen, Videos oder jetzt gerade Spendenaufrufen, die man online verbreitet.

Ein Beispiel für ein aus dem zusammenhang gerissenes Video, das millionenfach auf Twitter und anderen Social-Media-Plattformen angeschaut wurde, soll angeblich eine Hotelküche in der Türkei während des Erdbebens zeigen. Es sind schockierende Bilder, aber sie sind irreführend. Bei einer Rückwärtssuche fand sich das identische Video auf Youtube. Es ist zwei Jahre alt und soll ein Erdbeben im türkischen Izmir zeigen.

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Obwohl sich nicht unabhängig überprüfen lässt, ob dieses Video in der Türkei gedreht wurde, stimmen die Daten mit einem starken Erdbeben überein, das die Türkei und Griechenland im Jahr 2020 erschütterte und bei dem mehr als 116 Menschen starben. Dieses Video steht in keinem Zusammenhang mit der Katastrophe vom Montag.

Es sind nicht nur irreführende Fotos oder Videos, es tauchen auch massenhaft gefälschte Spenden-Websites und betrügerische Social-Media-Accounts auf, die vorgeben, Rettungsteams oder Opfern helfen zu wollen.

"Eine Seite wird eindeutig automatisch durch einen Dienst übersetzt. Aber ich denke, ein anderer, besserer Indikator ist, dass die Menschen, Sie, direkt angesprochen werden. Wohltätigkeitsorganisationen wenden sich nicht direkt an einzelne Personen, um um Spenden zu bitten. Wird nach Kryptowährungen gefragt, ist ein weiteres Warnsignal... Seien Sie vorsichtig mit dem, was Sie per E-Mail, über soziale Medien oder über Freunde erhalten."

Christian Stahie, Sicherheitsexperte bei Bitdefender

Die Zahl der Todesopfer wird weiter steigen - und damit auch die Zahl der Betrugsversuche und Desinformationen, so die Experten.