Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    11.556,48
    -41,59 (-0,36%)
     
  • Euro Stoxx 50

    2.958,21
    -1,82 (-0,06%)
     
  • Dow Jones 30

    26.501,60
    -157,51 (-0,59%)
     
  • Gold

    1.878,80
    +10,80 (+0,58%)
     
  • EUR/USD

    1,1650
    -0,0029 (-0,24%)
     
  • BTC-EUR

    11.610,36
    +11.610,36 (+0,00%)
     
  • CMC Crypto 200

    265,42
    +1,78 (+0,68%)
     
  • Öl (Brent)

    35,72
    -0,45 (-1,24%)
     
  • MDAX

    25.721,00
    -80,82 (-0,31%)
     
  • TecDAX

    2.813,38
    -21,72 (-0,77%)
     
  • SDAX

    11.620,75
    +81,13 (+0,70%)
     
  • Nikkei 225

    22.977,13
    -354,81 (-1,52%)
     
  • FTSE 100

    5.577,27
    -4,48 (-0,08%)
     
  • CAC 40

    4.594,24
    +24,57 (+0,54%)
     
  • Nasdaq Compositive

    10.911,59
    -274,00 (-2,45%)
     

CSU kritisiert Heils Homeoffice-Vorschlag

·Lesedauer: 1 Min.

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die CSU übt scharfe Kritik am geplanten Homeoffice-Gesetz von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Heil sei "mit seinen neuen Regulierungsfantasien auf dem Holzweg", sagte Generalsekretär Markus Blume am Montag der Deutschen Presse-Agentur in München. Deutschland habe gezeigt, dass Homeoffice im Zuge von Corona vielerorts zur Selbstverständlichkeit geworden sei. "Wir brauchen ein modernes Arbeitsrecht und keine neuen Bürokratiemonster: Für die einen sind 24 Homeoffice-Tage zu viel, für die anderen viel zu wenig", sagte Blume.

Heil will jedem Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf jährlich 24 Tage Homeoffice sichern. Wirtschaftsverbände kritisieren die Pläne.

Blume betonte: "Wir müssen in der Koalition nicht das Recht auf Homeoffice, sondern die Förderung von Homeoffice voranbringen." Die CSU wolle, dass Homeoffice steuerlich abzugsfähig werde. Hier solle Heil seinen Parteikollegen, Finanzminister Olaf Scholz, motivieren.

Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) sprach sich in Sachen Homeoffice für flexible Zielvereinbarungen der Branchen aus. "Statt Unternehmen pauschal mit einem auf 24 Tage festgesetzten Mindestanspruch zu gängeln, sollte lieber über angepasste, branchenspezifische Lösungen nachgedacht werden." Die Arbeitswelt von morgen brauche "keine gesetzlichen Maßgaben aus der Mottenkiste", sondern flexible und unbürokratische Lösungen, forderte Gerlach.