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CSU appelliert an Länder: Corona-Beschlüsse eins zu eins umsetzen

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BERLIN (dpa-AFX) - Die CSU hat an die Bundesländer appelliert, die Bund-Länder-Beschlüsse zur Verlängerung der Corona-Beschränkungen bis Mitte Februar diesmal einheitlich umzusetzen. "Es darf nicht wieder so sein wie beim letzten Mal, dass danach dann jeder seins macht", sagte Generalsekretär Markus Blume am Mittwoch in Berlin. Er appelliere an die Länder, "am Tag nach der Ministerpräsidentenkonferenz nicht alles zu vergessen, was man dort vereinbart hat". Wegen der unter anderem in Großbritannien aufgetretenen Mutation dürfe man jetzt nicht mit den Bemühungen im Kampf gegen Corona nachlassen.

Bund und Länder hatten den Lockdown aus Sorge über die Virusmutation am Dienstagabend bis Mitte Februar verlängert. Auch Schulen und Kitas sollen so lange weiterhin geschlossen bleiben. Doch deutete sich an, dass die Länder diese umstrittene Entscheidung unterschiedlich umsetzen. Zugleich beschlossen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten zusätzliche Einschränkungen: Die oft genutzten Alltagsmasken aus Stoff reichen künftig vielerorts nicht mehr aus. In Bus und Bahn sowie beim Einkaufen müssen die besser schützenden FFP2-Masken oder OP-Masken getragen werden.