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Creditreform: Corona-Krise trifft Teile des Handwerks hart

·Lesedauer: 1 Min.

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die Corona-Krise trifft nach Darstellung der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Teile des Handwerks hart. Etwa jedes fünfte Unternehmen im Kraftfahrzeuggewerbe (21,2 Prozent) und im Nahrungsmittelhandwerk (19 Prozent) sehe sich aktuell in einer Unternehmenskrise, berichtete Creditreform am Donnerstag in Neuss. "Auch wenn sich diese Entwicklungen in den Insolvenzzahlen und Gewerbeabmeldungen bislang kaum spiegeln, sorgt die Krise doch erkennbar für Einschnitte bei der Liquidität und dem Eigenkapital", sagte Creditreform-Experte Patrik-Ludwig Hantzsch. Vielfach müssten Inhaber auf Reserven oder privates Kapital zurückgreifen, um zahlungsfähig zu bleiben.

Der Anteil der eigenkapitalschwachen Betriebe stieg laut Creditreform im Kfz-Gewerbe innerhalb von nur 12 Monaten von 27,7 auf 33,9 Prozent. Im Nahrungsmittelhandwerk erhöhte er sich von 20,9 auf 33,3 Prozent. "In diesen Bereichen kam es zu einer regelrechten Erosion der Eigenkapitalquoten", sagte Hantzsch. Dabei hätten beide Branchen in der Vergangenheit zu den eigenkapitalstärksten Wirtschaftsgruppen im Handwerk überhaupt gehört. "Vor diesem Hintergrund muss die finanzielle Talfahrt bei den Betrieben dringend aufgehalten werden, um Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung und damit die Insolvenz vieler Handwerker abzuwenden", forderte der Creditreform-Experte.