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Credit Suisse will Kosten noch stärker drücken

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Zürich (dapd). Die Schweizer Großbank Credit Suisse verschärft nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Geschäftsjahr ihren Sparkurs. Bis Ende 2015 will die Bank nun 4,4 Milliarden Franken (rund 3,6 Milliarden Euro) einsparen und damit ein Zehntel mehr als ursprünglich geplant, wie Credit Suisse (NYSE: CRP - Nachrichten) am Donnerstag in Zürich mitteilte. Bis Ende dieses Jahres sollen die Kosten um zusätzliche 200 Millionen Franken sinken und sich auf insgesamt 3,2 Milliarden Franken belaufen.

2012 hat die Credit Suisse, ein Konkurrent der Deutschen Bank (Xetra: 514000 - Nachrichten) , unter dem Strich 1,48 Milliarden Franken verdient, das waren 470 Millionen Franken oder rund ein Viertel weniger als ein Jahr zuvor. Als Grund für den Rückgang nannte das Institut die Neubewertung eigener Schulden.

Im vierten Quartal machte die Großbank dank ihres Sparprogramms und Verbesserungen im operativen Geschäft einen Gewinn von 397 Millionen Franken, nachdem ein Jahr zuvor noch ein massiver Verlust von 637 Millionen Franken zu Buche gestanden hatte.

Den Start ins neue Jahr bezeichnete Vorstandschef Brady Dougan als gelungen. "Die Ertragsentwicklung zum Jahresauftakt 2013 war erfreulich, vergleichbar mit den Vorjahren", sagte er. Die 2012 eingeleiteten Maßnahmen unter anderem zur Risiko- und Kostenreduktion wirkten sich positiv auf die Profitabilität aus.

dapd