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Credit-Suisse-Whisteblower wollen Bank in USA bestraft sehen

David Voreacos, Neil Weinberg und Eyk Henning
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Die Credit Suisse Group AG hatte 2014 zugegeben, Amerikanern bei Steuerbetrug geholfen zu haben und hat dafür 2,6 Milliarden Dollar gezahlt. Die damaligen Whistleblower sagen nun, die Bank sei auch nach Einräumen der Vorwürfe in diesem Verfahren nicht ehrlich gewesen und müsse daher darüber hinaus bestraft werden.

Anwalt Jeffrey Neiman, der ehemalige Credit Suisse-Mitarbeiter vertritt, schrieb letzte Woche einen Brief an das Whistleblower-Büro der Bundessteuerbehörde IRS, in dem er sagte, die Bank habe lange nach der Einigung und ihrer Verurteilung weiterhin Informationen zurückgehalten und damit gegen ihre Selbstverpflichtung gegenüber den Behörden verstoßen.

Im Mai 2014 hatte Credit Suisse eingeräumt, Kunden geholfen zu haben, über Stiftungen und Scheinfirmen Gelder vor den Steuerbehörden zu verstecken. Damals verschwieg sie jedoch den Justizbehörden das Konto ihres Kunden Dan Horsky mit 200 Millionen Dollar. Davon erfuhren die Behörden erst zwei Monate später durch die Whistleblower.

Eine Sprecherin der Bank lehnte eine Stellungnahme ab. Das Justizministerium und der IRS antworteten nicht sofort auf eine Bitte um Kommentar.

Als die Credit Suisse im November 2014 verurteilt wurde, wussten die Richter nichts von diesem Konto und es ist unklar, warum die Regierung diese Information der Whistleblower nicht weitergab. IRS-Angestellte wandten sich 2015 an Horsky, der sein Fehlverhalten eingestand, eine siebenmonatige Gefängnisstrafe bekam und Steuern und Strafen in Höhe von 125 Millionen Dollar zahlte.

Sollte sich herausstellen, dass die Credit Suisse gegen ihre Selbstverpflichtung verstoßen hat, könnte die damalige Strafe theoretisch noch erhöht werden. Den Whistleblowern könnte dann auch mehr Geld zustehen.

Neiman lehnte es ab, die Banker zu identifizieren oder zu sagen, wie viel Geld diese für die Aufdeckung erhalten hatten. Derzeit ist unklar, ob das Justizministerium das Verhalten der Credit Suisse weiterhin untersucht.

Überschrift des Artikels im Original:Credit Suisse Tax Whistle-Blowers Urge U.S. to Punish Bank (1)

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