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Coronavirus: So hat sich die Lungenkrankheit in Deutschland entwickelt

Imöhl, Sören Ivanov, Angelika
·Lesedauer: 24 Min.

Das Coronavirus breitet sich auch in Deutschland aus. Die Zusammenfassung zeigt die aktuelle Lage und die einzelnen Stationen der Verbreitung der Lungenkrankheit Covid-19.

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich auch in Deutschland immer weiter aus. Die Zusammenfassung zeigt die wichtigsten Entwicklung in der Covid-19-Pandemie. Foto: dpa
Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich auch in Deutschland immer weiter aus. Die Zusammenfassung zeigt die wichtigsten Entwicklung in der Covid-19-Pandemie. Foto: dpa

Weltweit steigt die Zahl der Infizierten. Auch in Deutschland werden immer neue Ansteckungs- und Todesfälle durch das Coronavirus bekannt. Am 27. Januar 2020 wurde in Bayern der erste Fall bekannt. Ein 33-jähriger Mitarbeiter der Autozuliefererfirma Webasto hat sich bei einer chinesische Kollegin aus Schanghai angesteckt, die mit ihm an einer Schulung des Unternehmens in Bayern teilgenommen hatte.

Mittlerweile sind nahezu eine Million Menschen in Deutschland an Corona infiziert gewesen oder sind gerade infiziert. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen hat die 20.000-Marke überschritten.

Damit sich das Coronavirus langsamer verbreitet, nutzt die Bundesregierung und auch Unternehmen verschiedene Maßnahmen – darunter fallen besonders Kontaktverbote und das Tragen einer Maske.

In weiteren europäischen Staaten verbreitet sich die neuartige Lungenkrankheit ebenfalls rasant. Auch hier greifen Lockdowns und Hygieneregeln, um das Coronavirus zu bekämpfen.

Die Corona-Zusammenfassung zeigt die wichtigsten Stationen sowie die Entwicklung des Virus SARS-CoV-2 in Deutschland 2020 – beginnend mit dem aktuellen Stand.

Corona in Deutschland in der Zusammenfassung 2020 bis zum aktuellen Stand

24. November 2020 – Mehr als 940.000 Corona-Infektionen in Deutschland

Die Coronakrise dauert in Deutschland weiter an. Die Infektions-Zahlen sind trotz Kontaktbeschränkungen weiterhin auf einem hohen Niveau.

Laut RKI sind aktuell in Deutschland 942.687 Menschen in Deutschland infiziert gewesen oder noch infiziert. Das entspricht einem Plus von 13.554 neuen Corona-Infektionen im Vergleich zum Vortag. Bislang sind aktuell 14.361 Todesfälle seit Ausbruch der Pandemie durch das Coronavirus in Deutschland registriert - ein Plus von 249 Todesfällen durch Corona zum Vortag.

  • Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung durch das Virus in Deutschland ein und informiert entsprechend.

  • Auch das Gesundheitsministerium klärt über die wichtigsten Fragen zum Coronavirus auf der Homepage der Gesundheitsbehörde auf.

  • Neben der Johns Hopkins Universität bietet auch das Robert Koch-Institut eine interaktive Karte zur Ausbreitung des Virus in Deutschland und den Bundesländern an. Die Zahlen können sich hier allerdings von den Angaben der Johns Hopkins Universität leicht unterscheiden, da die Erhebungen des RKI nur einmal täglich, die der US-Universität nahezu in Echtzeit aktualisiert werden.

23. November 2020 - Biontech und Moderna stehen kurz vor dem Impfstart

Die beiden Pharmakonzerne Moderna und Astra-Zeneca sowie die Kooperation aus der deutschen Firma Biontech und Pfizer haben inzwischen die Wirksamkeit ihrer Präparate an Zehntausenden Patienten unter Beweis gestellt. Der massenhafte Einsatz von Vakzinen zur Bekämpfung der Pandemie scheint nur noch eine Frage von Wochen zu sein.

Bevor jedoch tatsächlich bald die Bevölkerung geimpft werden kann, muss noch eine weitere Herausforderung bewältigt werden: die Logistik. Einige Präparate müssen bei bis zu minus 70 Grad gekühlt werden. In Deutschland hat die Bundeswehr angeboten, Lagerflächen bereitzustellen und bei der Verteilung zu helfen. Ein Überblick der Lage.

22. November 2020 – Länder preschen mit Beschluss-Entwurf vor

Angesichts der unverändert hohen Infektionszahlen sehen die Bundesländer offenbar keine Möglichkeit, die aktuellen Beschränkungen abzuschwächen. So soll der bestehende Teil-Lockdown bis zum 20. Dezember 2020 verlängert werden. Das geht aus einem Beschluss-Entwurf des Landes Berlin für die Ministerpräsidentenkonferenz hervor.

Laut dem Beschluss-Entwurf zeigten die Corona-Maßnahmen in Deutschland zwar Wirkungen, aber die „erhoffte Trendwende“ sei noch nicht erreicht worden – lediglich ein „Seitwärtstrend“. Als Maßgabe für die Verlängerung der Maßnahmen wird demnach angeführt, dass ein Inzidenzwert von 50 pro 100.000 Einwohnern noch nicht erreicht sei.

Der Vorschlag der Länder für die Ministerpräsidentenkonferenz als PDF zum Download.

18. November 2020 – Biontech meldet: Impfstart im Dezember möglich

Die Mainzer Biotechfirma Biontech und ihr US-Partner Pfizer haben die entscheidende Hürde für eine mögliche Zulassung ihres Corona-Impfstoffs in den USA genommen. Nach einer finalen Analyse der ausschlaggebenden Studie habe der Impfstoff einen Schutz von 95 Prozent vor Covid-19 gezeigt, teilten die beiden Unternehmen an diesem Mittwoch mit. Biontech und Pfizer melden damit eine noch höhere Wirksamkeit als zunächst angenommen.

Der Biontech-Impfstoff wäre laut der finalen Analyse nun ein klein wenig erfolgreicher als der des US-Konkurrenten Moderna. Das Biotechunternehmen hatte am Montag ebenfalls von einem Durchbruch seines Projekts berichtet und den Schutz seines Mittels mit 94,5 Prozent beziffert. Beide Impfstoffe basieren auf der neuartigen mRNA-Technologie. Dabei wird dem Menschen ein natürlicher, aber im Labor veränderter Botenstoff gespritzt, der Körperzellen vorübergehend einzelne Teile des Coronavirus produzieren lässt. Darauf reagiert das Immunsystem und baut einen Schutz auf.

16. November 2020 – Ein zweiter Corona-Impfstoff: Moderna liefert einen Impfstoff mit einer Wirksamkeit von 94,5 Prozent

Das Unternehmen Moderna aus den USA meldet sehr gute Zwischenergebnisse für seinen Corona-Impfstoffkandidaten. Dieser basiert – ebenso wie der von Biontech – auf der neuartigen Messenger-RNA-Technologie (mRNA). Das von Moderna in einer großen Studie getestete Vakzin zeigte demnach eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent – und damit womöglich sogar noch bessere Resultate als der Impfstoff von Biontech, der das Risiko an Covid-19 zu erkranken, laut Biontech um mehr als 90 Prozent reduziert.

Die Moderna-Aktie stieg vorbörslich zeitweise um fast 16 Prozent zu und startete mit einem Plus von neun Prozent auf 97 Dollar je Aktie in den New Yorker Handel. Die Börsenbewertung der US-Biotechfirma nähert sich damit erstmals der Marke von 40 Milliarden Dollar und hat sich seit Jahresbeginn mehr als verfünffacht. Ein aktueller Stand und Analystenempfehlung der Moderna-Aktie.

16. November 2020 – Bund-Länder-Treffen zur Zwischenbilanz des Teil-Lockdown

Bund und Länder besprechen die Zwischenbilanz des Teil-Lockdowns, der deutschlandweit seit Anfang des Monats gilt. Sie Gespräche waren zunächst als Beratung geplant. Das Kanzleramt wollte aber offenkundig mehr. Darauf deutet zumindest die von der Regierungszentrale erarbeitete Beschlussvorlage hin. Doch Bundeskanzlerin Angela Merkel scheitert mit der Beschlussvorlage. Die Länderchefs bremsen die Bundeskanzlerin aus - statt Beschlüssen gibt es daher nur Appelle an die Bürger, sich an die bestehenden Regeln zu halten.

13. November 2020 – Lehrerverband sieht Versäumnisse bei Anti-Corona-Maßnahmen

Die Corona-Pandemie setzt die Schulen in Deutschland zunehmend unter Druck. Der Lehrerverband vermisst klare Vorgaben der Länder, wie mit der verschärften Lage umgegangen werden soll. Weil die Zahl der Infektionsfälle in den Schulen steigt und zu diesem Zeitpunkt mehr als 300.000 Schüler in Quarantäne sind, wird jedoch inzwischen die Frage gestellt, ob nicht doch temporäre Schulschließungen ein gutes Mittel wären, um die Infektionszahlen schnell und entscheidend zu drücken.

11. November 2020 – Deutschland sichert sich bis zu 100 Millionen Impfdosen von Biontech

Die EU sichert sich einen Impfstoff und will die Verteilung regeln. Als einziges Verteilungskriterium gilt der Anteil der Bevölkerung. Im Falle Deutschlands liegt dieser in der EU bei 18,6 Prozent. Aus dem Vertrag mit Pfizer-Biontech mit mehr als 300 Millionen Dosen stünden der Bundesregierung damit maximal knapp 56 Millionen Dosen zu. Doch Deutschland erhält mehr Impfdosen, weil es das Unternehmen bei der Forschung unterstützt. So erhält Biontech im Rahmen eines Sonderprogramms des Forschungsministeriums zur Beschleunigung der Corona-Impfstoffentwicklung in Deutschland bis zu 375 Millionen Euro vom Bund. Das Gesundheitsministerium beziffert die Gesamtzahl der Dosen für Deutschland auf 90 bis 100 Millionen.

Die Impfstofflieferung für die EU soll in den Produktionsstätten von Biontech in Deutschland sowie in Pfizers Werken in Belgien hergestellt werden. Die beiden Partner gehen davon aus, weltweit rund 1,3 Milliarden Impfstoffdosen bis Ende 2021 liefern zu können.

9. November 2020 – Durchbruch beim Corona-Impfstoff: Biontech meldet eine Wirksamkeit von 90 Prozent

Die Mainzer Pharmafirma Biontech und ihr US-Partner Pfizer können einen Durchbruch vermelden: Ein Corona-Impfstoff habe sich in klinischen Tests als höchst wirkungsvoll erwiesen. Bald soll eine US-Zulassung folgen. Der Aktienmarkt reagiert unmittelbar. Die Nachricht löst einen weltweiten Börsenaufschwung aus. Hier geht's zum aktuellen Stand und Analystenempfehlungen zur Biontech-Aktie.

2. November 2020 – „Lockdown light“ beginnt

Deutschland wird erneut heruntergefahren. Wie im Frühjahr gilt ein Kontaktverbot. Die täglichen Neuinfektionen liegt konstant über einem Wert von 10.000.

28. Oktober 2020 – Zweiter Lockdown beschlossen

Die Bundesregierung beschließt einen „Lockdown light“. Laut RKI gibt es in Deutschland aktuell insgesamt 481.013 Corona-Infektionen, davon sind etwa 339.200 genesen.

Ab dem 2. November 2020 gilt wieder ein Kontaktverbot. In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch Angehörige zweier Haushalte treffen – maximal zehn Personen. Die Gastronomie muss schließen, nur die Lieferung und Abholung von Essen für den Verzehr zu Hause ist erlaubt. Es darf keine touristischen Übernachtungen geben.

Auch Kantinen dürfen öffnen. Kitas und Schulen sollen geöffnet bleiben. Freizeit-, Sport- und Kulturveranstaltungen werden weitestgehend verboten. Geschäfte und Händler für den täglichen Bedarf wie Supermärkte, Drogerien und Apotheken sind weiterhin geöffnet. Ziel ist es „durch eine erhebliche Reduzierung der Kontakte in der Bevölkerung insgesamt das Infektionsgeschehen aufzuhalten und die Zahl der Neuinfektionen wieder in die nachverfolgbare Größenordnung von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche zu senken“, heißt es in der Beschlussvorlage.

Die Maßnahmen werden von Wirtschaft und auch Ärzten stark kritisiert. Die Regierung plant zusätzlich Nothilfen für vom Lockdown betroffene Branchen und will erstmals Umsatzeinbrüche ersetzen.

15. Oktober 2020 – Beherbergungsverbot in vier Bundesländern gekippt

Nach massiver Kritik setzt in Baden-Württemberg der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim das Verbot außer Vollzug, weil es ein unverhältnismäßiger Einschnitt in das Grundrecht auf Freizügigkeit sei. Auch in Niedersachsen erklärte das Oberverwaltungsgericht Lüneburg das Verbot für rechtswidrig. In Sachsen und im Saarland kündigten die Regierungen an, die Regelungen aufzuheben.

14. Oktober 2020 – Beschluss über das Beherbergungsverbot

Bund und Länder vereinbarten im Kanzleramt strengere Maßnahmen für die deutschen Corona-Hochburgen. Demnach dürfen Beherbergungsbetriebe keine Gäste aufnehmen, die aus einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt eines anderen Bundeslandes „anreisen oder dort ihren Wohnsitz haben“, in dem oder in der die Zahl der Corona-Neuinfektionen binnen sieben Tagen bei mehr als 50 pro 100.000 Einwohnern lag. Ausgenommen sind Menschen, die über einen negativen Corona-Test verfügen und ein ärztliches Attest vorweisen. Jedoch konnten sich die Ministerpräsidenten der Bundesländer und die Regierung nicht komplett einigen. Jedes Bundesland hat seine eigenen Regeln.

Zudem soll sollen die Maskenpflicht ausgeweitet werden, eine Sperrstunde angeordnet, Kontakte beschränkt und die Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen und privaten Feiern begrenzt werden. Einige Maßnahmen wie die schärfere Maskenpflicht sollen bereits ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen greifen. Bisher galt ein Wert von 50.

8. August 2020 – Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Reisende, die in Risikogebieten waren, müssen sich nach der Einreise testen lassen, wenn sie keinen eigenen maximal 48 Stunden alten negativen Test vorweisen können. Ein negatives Ergebnis hebt die vorgeschriebene Quarantänepflicht von 14 Tagen auf. Seit dem 1. August 2020 können sich Urlaubsrückkehrer auch aus Nicht-Risikogebieten in Deutschland kostenlos auf Corona testen lassen.

15. Juni 2020 - Weitere Lockerungen treten in Kraft

Die Corona-Beschränkungen werden in Deutschland weiter zurückgefahren. So ist in vielen Bereichen des öffentlichen Leben ein großes Stück Normalität wieder möglich. Kontaktsportarten können beispielsweise im Freien und auch in Sporthallen beinahe wieder wie vor der Coronakrise durchgeführt werden - komplett aufgehoben sind die Beschränkungen allerdings noch nicht.

3. Juni 2020 - Berlin will Reisewarnung für europäische Länder am 15. Juni aufheben

Die Bundesregierung will die weltweite Reisewarnung für Touristen ab dem 15. Juni 2020 für rund 31 europäische Staaten aufheben, falls die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie es zulässt. Das geht aus einem Eckpunktepapier hervor, das an diesem Tag vom Kabinett beschlossen wurde.

Danach soll die am 17. März für alle rund 200 Länder der Welt pauschal verhängte Warnung vor touristischen Reisen durch individuelle Reisehinweise ersetzt werden, mit denen über die landesspezifischen Risiken informiert wird.

Aufgehoben werden soll die Reisewarnung für die 26 Partnerländer Deutschlands in der Europäischen Union, das gerade aus der EU ausgetretene Großbritannien und die vier Staaten des grenzkontrollfreien Schengenraums, die nicht Mitglied in der EU sind: Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein - umformulieren.

Darüber hinaus einigen sich Union und SPD auf ein Konjunkturpaket in Höhe von 130 Milliarden Euro für die Jahre 2020 und 2021. Das Konjunkturpaket soll die Konsumlaune der Menschen anregen und Familien unterstützen und so die Folgen der Coronakrise abfedern.

11. Mai 2020 - Gastronomie öffnet wieder

In Deutschland treten weitere Corona-Lockerungen in Kraft - ein Stück Alltag kehrt zurück. Nach acht Wochen Zwangspause öffnen Restaurants und Lokale wieder. Sie müssen strenge Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Die Tische haben mehr Abstand. Auch müssen Besucher ihre Daten hinterlassen, um eine mögliche Infektionskette nachzuvollziehen. Am Tisch dürfen Gäste ihre Masken abziehen, sonst ist Maskenpflicht. In jedem Bundesland gelten nochmal andere Detailregeln. Die Branche ist stark angeschlagen. Viele Gastronomiebetriebe sorgen sich wegen der Umsatzeinbrüche vor Insolvenzen.

6. Mai 2020 – Merkel und Ministerpräsidenten besprechen Lockerungen

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder besprechen ihren Fahrplan für Lockerungen in der Coronakrise. Das Tempo, in dem die einzelnen Bundesländer dabei vorgehen, ist allerdings sehr unterschiedlich - der aktuelle Stand aller Pläne in den jeweiligen Bundesländern im Überblick.

4. Mai 2020 – Friseursalons in Deutschland öffnen wieder

In Deutschland treten weitere Corona-Lockerungen in Kraft. So dürfen beispielsweise die Friseursalons nach wochenlanger Zwangspause wegen der Corona-Krise wieder öffnen, allerdings nur unter Einhaltung strenger Hygieneauflagen.

Auch die Schulen schalten einen Gang hoch. So gehen tausende Schüler zum ersten Mal seit Wochen wieder zur Schule. Wie es für die restlichen Schüler weitergeht, bleibt in den meisten Bundesländern noch offen.

30. April 2020 – Reproduktionsrate sinkt erneut leicht

Die Reproduktionsrate des Coronavirus in Deutschland sinkt laut Angaben des RKI auf einen Wert von 0,75. Neun Tage zuvor hatte sich die Reproduktionsrate auf 0,7 belaufen, war dann aber wieder auf einen Wert von 0,9 gestiegen.

29. April 2020 – Maskenpflicht gilt in allen Bundesländern

In allen Bundesländern gilt eine Maskenpflicht, allerdings in unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Lebens. Schleswig-Holstein setzt als letztes Land auf diese Maßnahme zur Eindämmung der weiteren Verbreitung des Coronavirus in Deutschland. Sie gilt in allen Bundesländern, allerdings in unterschiedlichem Umfang. Vorreiter war Sachsen.

Die Maskenpflicht soll dabei helfen, die Ausbreitung des Virus in Deutschland einzudämmen. In den allermeisten Ländern gilt: Im öffentlichen Personennahverkehr sowie beim Einkaufen müssen Bürger und Bürgerinnen einen Mund-Nase-Schutz tragen. In NRW kommen Wochenmärkte, Haltestellen, Bahnhöfe, Taxis, Arztpraxen, Post, Bank und Tankstellen hinzu. Auf ein festes Bußgeld bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht wird in NRW allerdings verzichtet. Regionale Verstöße übernehmen die Ordnungsämter. In Berlin gilt die Maskenpflicht hingegen nur in Bussen und Bahnen.

22. April 2020 - Bundesländer ziehen mit der Maskenpflicht nach

Nachdem einige Bundesländer vorangegangen sind, ziehen die restlichen Länder nach und führen ebenfalls eine Maskenpflicht ein. Ab Ende des Monats gilt in allen 16 Bundesländern eine solche Pflicht. Dabei unterscheiden sich die Maßnahmen allerdings - in vielen Bundesländern muss eine solche Maske sowohl beim Einkaufen in Geschäften als auch im Öffentlichen Nahverkehr genutzt werden. In Berlin und Brandenburg beschränkt sich die Maßnahme allerdings lediglich auf Busse, Bahnen und die Tram.

21. April 2020 - Reproduktionsrate steigt leicht

Die zuletzt auf einen Wert von 0,7 gesunkene Reproduktionsrate steigt leicht an und liegt mit 0,9 nur noch knapp unter dem wichtigen Wert von 1,0.

20. April 2020 - Maskenpflicht in einigen Bundesländern

Sachsen führt als erstes Bundesland eine Maskenpflicht ein. Die Mundschutzpflicht gilt beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr. Sachsen will so die Ausbreitung des Coronavirus weiter eindämmen. Auch Bayern beschließt eine Maskenpflicht in Geschäften und ÖPNV. Ministerpräsident Markus Söder plädiert gegen einen „Kaltstart“ von Schulen und Geschäften. Mecklenburg-Vorpommern geht einen ähnlichen Weg - auch hier soll eine Maskenpflicht in allen Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr gelten.

Da viele Geschäfte unter Auflagen wieder öffnen dürfen, warnt Bundeskanzlerin Angela Merkel vor einem zu schnellen Vorgehen und einer zu rasanten Lockerung der Maßnahmen. Sie betont die Gefahr eines erneuten Corona-Shutdowns.

17. April 2020 - Reproduktionsrate des Virus sinkt unter 1,0

Die Reproduktionsrate des Coronavirus sinkt in Deutschland erstmals unter die so wichtige Marke von 1,0. Laut des RKI liegt diese nun bei einem Wert von 0,7. Die Zahl gibt an, wie viele andere Menschen ein Corona-Erkrankter im Durchschnitt ansteckt.

15. April 2020 – Angela Merkel erklärt Exit-Strategie

Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt in einer Pressekonferenz die Strategie zum Ausstieg aus den Corona-Maßnahmen vor. Bund und Länder hatten sich zuvor über die künftigen Schritte geeinigt.

Das sind die Beschlüssen von Bund und Länder im weiteren Kampf gegen das Coronavirus:

  • Das Kontaktverbot bleibt bis mindestens zum 3. Mai 2020 bestehen.

  • In der Öffentlichkeit müssen Bürgerinnen und Bürger einen Abstand von mindestens 1,5 Metern einhalten.

  • Schulen und Kitas bleiben geschlossen. Ab dem 3. Mai 2020 soll schrittweise eine Öffnung folgen: Zunächst prioritär für Abschlussklassen und qualifikationsrelevante Jahrgänge sowie die letzte Klasse der Grundschule. Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen der Abschlussklassen dieses Schuljahres sollen wieder stattfinden können.

  • Die Notbetreuung wird fortgesetzt und auf weitere Berufs- und Bedarfsgruppen ausgeweitet.

  • Großveranstaltungen sind bis zum 31. August 2020 untersagt.

  • Eine App soll die Nachverfolgung von Kontakten erleichtern. Die Nutzung dieser App ist freiwillig.

  • Bei den Gesundheitsdiensten vor Ort sollen neue Personalkapazitäten geschaffen werden. Ein Team von mindestens fünf Personen pro 20.000 Einwohner soll die Nachverfolgung von Kontaktpersonen und zielgerichtete Tests gewährleisten.

  • Friseurbetriebe bleiben geschlossen. Ab dem 4. Mai 2020 können diese unter Einhaltung der Hygienevorschriften wieder öffnen.

  • Zusammenkünfte in Gotteshäusern sowie religiöse Feierlichkeiten und Veranstaltungen sollen weiterhin nicht stattfinden.

  • Die Bürgerinnen und Bürger bleiben aufgerufen, auf private Reisen und Besuche zu verzichten.

  • Rechtzeitig vor dem 4. Mai 2020 werden Bund und Länder die Entwicklung erneut bewerten und weitere Maßnahmen beschließen.

Vor dieser Einigung waren die Vorstellungen der Bundesländer über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise teilweise auseinander gegangen, sodass ein Flickenteppich im weiteren Kampf gegen das Virus gedroht hatte.

7. April 2020 – RKI stellt Corona-Datenspende-App vor

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) startet die Internetplattform Freiwillige-helfen-jetzt.de. Auf dieser Plattform sollen Freiwilligendienstleistende, die wegen der Corona-Maßnahmen aktuell nicht an ihren eigentlichen Einsatzorten arbeiten können, neue Einsatzgebiete finden. Dazu gehören beispielsweise Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen oder Betriebe der Lebensmittelversorgung.

Das RKI stellt die Corona-Datenspende-App vor, die zum Download bereitsteht. Mit dieser App können Bürgerinnen und Bürger freiwillig ihre Daten an das Robert Koch-Institut übermitteln. Voraussetzung dafür ist allerdings der Besitz einer Smart-Watch oder eines Fitness-Bands. Mit den Daten der Nutzer könne das RKI die Symptome des Coronavirus untersuchen. Die App ersetzt allerdings keinen Coronatest.

26. März 2020 – Bosch entwickelt Schnelltest

Der Industriekonzern Bosch entwickelt einen Covid-19-Schnelltest. Der Schnelltest soll laut Bosch ab April in Deutschland erhältlich sein und eine Genauigkeit von 95 Prozent haben.

25. März 2020 – Bundestag beschließt Nachtragshaushalt

Der Bundestag beschließt einen Nachtragshaushalt zur Finanzierung der Hilfspakete in der Coronakrise. Vorgesehen sind darin neue Schulden in Höhe von 156 Milliarden Euro. Der Bundesrat muss den Plänen am Freitag noch zustimmen.

24. März 2020 – NRW erlässt Bußgeldkatalog

NRW erlässt einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die landesweiten Corona-Regeln mit Strafen bis zu 5000 Euro. Im Wiederholungsfall werden sogar bis zu 25.000 Euro fällig.

22. März 2020 – Kontaktverbot in Deutschland

In Deutschland wird keine generelle Ausgangssperre eingeführt – aber ein Kontaktverbot, das die Ausbreitung des Virus verlangsamen soll.

Diese von Bund und Ländern beabsichtigte umfassende Reduzierung sozialer Kontakte soll wohl mindestens zwei Wochen gelten. Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten verständigen sich bei einer Telefonkonferenz darauf, Ansammlungen von mehr als 2 Personen grundsätzlich zu verbieten. Die Regelung gilt nicht für Familienmitglieder sowie in einem Haushalt lebende Personen.

Treffen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit werden in NRW verboten, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Bund und Länder seien sich hier einig, sagt Ministerpräsident Armin Laschet in Düsseldorf. Gleichzeitig kündigt er drastische Bußgelder bei Verstößen gegen das Kontaktverbot in der Öffentlichkeit zur Eindämmung des Coronavirus an. Es könnten Strafen bis zu 25.000 Euro verhängt werden. Es gelte eine „Null-Toleranz-Politik gegen Regelbrecher.“

19. März 2020 – Öffentliches Leben in Deutschland erlahmt zusehends

Bayern ist von der Corona-Krise besonders schwer betroffen - hier verdoppelt sich die Anzahl der Corona-Toten innerhalb von 24 Stunden.

Das öffentliche Leben in Deutschland erlahmt derweil durch die Corona-Krise zunehmend. Bund und Länder haben die meisten Geschäfte geschlossen und Gottesdienste und Vereinsversammlungen untersagt. Restaurants schließen ab 18 Uhr. Ausgenommen sind unter anderem Lebensmittelläden. Schulen, Kindergärten und auch Spielplätze schließen, an den Grenzen zu fünf EU-Nachbarn wird verstärkt kontrolliert.

18. März 2020 – Angela Merkel wendet sich an die Bevölkerung

Am Abend wendet sich Angela Merkel in einer TV-Ansprache an die deutsche Bevölkerung.

Die Bundeskanzlerin appelliert, man solle das Virus keinesfalls unterschätzen und verteidigt die getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Krise: „Es sind Einschränkungen, wie es sie in der Bundesrepublik noch nie gab.“

17. März 2020 – RKI erhöht Infektionsrisiko in Deutschland

Das RKI erhöht das Infektionsrisiko für Covid-19 auf die Stufe „hoch“ – darüber gibt es lediglich nur noch die Stufe „sehr hoch“. RKI-Chef Lothar Wieler begründet diesen Schritt mit den gestiegenen Fallzahlen in Deutschland.Ohne die drastischen Maßnahmen der Bundesregierung gebe es in wenigen Monaten Millionen von Erkrankten, sagt RKI-Chef Wieler. Tests sollten „strategisch“ eingesetzt werden.

Das Auswärtige Amt spricht erstmals in seiner Geschichte pauschal eine Reisewarnung für alle Länder der Welt aus. Diese gilt für alle nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland.

11. März 2020 – Angela Merkel kündigt Unterstützung in der Corona-Krise an

Die Politik verschärft die Maßnahmen und versucht die weitere Ausbreitung des Virus in Deutschland einzudämmen. Am Vortag stellt der Bundestag massive Finanzmittel zum Kampf gegen das Coronavirus zur Verfügung. „Wir werden zusätzliche Haushaltsmittel zur Verfügung stellen bis zu einer Milliarde Euro“, kündigt Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) vor einer Sitzung der Unionsfraktion in Berlin an. Einige Bundesländer geben darüber hinaus bekannt, alle Großveranstaltungen abzusagen, da sich nur so die Zahl der Neuinfektionen verlangsamen lasse.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn äußern sich in einer Pressekonferenz zum Coronavirus und zur Lage in Deutschland. Dabei stellt Merkel auch eine Lockerung der „Schwarzen Null“ in Aussicht, um wirtschaftliche Folgen durch das neuartige Coronavirus abzufedern.

28. Februar 2020 – Weitere Infektionen in Hamburg und Hessen

Weitere 21 Menschen stecken sich bis zu diesem Zeitpunkt mit dem Corona-Erreger in Deutschland an. Alleine im Kreis Heinsberg werden 14 neue Fälle durch das Gesundheitsministerium in Düsseldorf bestätigt – damit seien in NRW nun insgesamt 20 Personen infiziert.

Hinzu kommen weitere vier Infektionen in Baden-Württemberg sowie jeweils ein neuer Fall in Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern. Zudem hatte sich ein Mitarbeiter der Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) infiziert. Dies ist die erste nachgewiesene Infektion mit Sars-CoV-2 in Hamburg.

27. Februar 2020 – Zahl der Infektionen in Deutschland steigt weiter

In Deutschland steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an. Zu diesem zeitpunkt beläuft sich die Zahl der offiziellen Corona-Fälle – laut Angaben der Johns Hopkins University – auf 27 Infizierte in Deutschland. Von diesen 27 Infizierten gelten mittlerweile 15 der Betroffenen als wieder geheilt. Zuletzt kamen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen neue Infektionen hinzu. Bislang ist in Deutschland keine Todesfälle durch das Coronavirus bekannt.

Nach den fünf neuen bestätigten Coronavirus-Fällen in NRW suchen die Behörden nach möglichen weiteren Infizierten. In Gangelt im Kreis Heinsberg sind die rund 300 Besucher einer Karnevalsveranstaltung aufgerufen, sich bei den Behörden zu melden. Alle Besucher und ihre Familien müssten für 14 Tage in häusliche Quarantäne gehen, teilte das NRW-Gesundheitsministerium mit.

26. Februar 2020 – Neue Infektionen in NRW und Baden-Württemberg

In Deutschland werden zwei weitere Coronavirus-Fälle bekannt. Damit steigt die Zahl der bekannten Fälle in Deutschland der Johns Hopkins University zufolge bis zu diesem Zeitpunkt auf mindestens 18 – davon seien allerdings mindestens 14 wieder genesen. Bis zu diesem Zeitpunkt hat es hierzulande noch keine Todesfälle durch das Virus gegeben.

Eine der beiden neuen Coronavirus-Infektionen ist in Erkelenz im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen registriert worden. Der Zustand des Mannes ist laut Behörden kritisch, weshalb er von einem Krankenhaus in Erkelenz ins Uni-Klinikum nach Düsseldorf gebracht wurde.

Der Mann habe zuvor mit einem Bekannten Kontakt gehabt, der geschäftlich in China war. Auch bei der Frau des Erkrankten ist eine Infektion durch den Erreger der neuartigen Lungenkrankheit festgestellt worden. Sie ist Kindergärtnerin und hat laut Landrat Stephan Pusch in den vergangenen Tagen und Wochen „voll am gesellschaftlichen Leben teilgenommen“. Aktuell wird versucht mögliche Infektionsketten zu unterbrechen, indem Schulen und Kitas des Landkreises Heinsberg vorerst geschlossen bleiben.

Ein weiterer Patient in Baden-Württemberg hat sich vermutlich in Mailand bei einer Italienreise angesteckt. Der 25-Jährige stammt aus dem Landkreis Göppingen und war mit grippeähnlichen Symptomen erkrankt.

Die Situation bleibt weiterhin gefährlich, da mittlerweile schwer nachzuvollziehen ist, welcher Kontakt zur Ansteckung geführt hat. Auch können Ausbrüche des Coronavirus unter dem Radar der Gesundheitsbehörden verlaufen. So bleiben Infektionen der neuartigen Lungenkrankheit unerkannt und können sich weiter verbreiten. Virologen und Ärzte raten, die Hände regelmäßig zu waschen und Abstand von Erkrankten zu halten.

Gesundheitsminister Jens Spahn sucht derweil nach einer internationalen Lösung, da der Coronavirus-Erreger in anderen europäischen Ländern drastische Folgen hat. Er sieht Deutschland gut vorbereitet und hält eine Reisesperre für keine angemessene Option gegen eine Ausbreitung des Virus Covid-19.

12. Februar 2020 – Webasto öffnet Firmenzentrale wieder

Der Autozulieferer Webasto öffnet seine Firmenzentrale in Stockdorf bei München nach der zweiwöchigen Quarantäne wieder.

2. Februar 2020 – Zwei der China-Rückkehrer sind mit dem Virus infiziert

Unter den aus China ausgeflogenen Personen haben sich zwei der zurückgekehrten Passagiere nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Menschen, die sich in der stark vom Coronavirus betroffenen Stadt Wuhan aufgehalten hatten, wurden mit einem Flugzeug der Luftwaffe nach Deutschland geflogen. Vom Flughafen Frankfurt aus wurden sie in Quarantäne in eine Kaserne nach Germersheim (Rheinland-Pfalz) gebracht.

31. Januar 2020 – Deutschland fliegt Staatsbürger aus Wuhan aus

Die Bundesregierung lässt ausreisewillige Deutsche aus der chinesischen Provinz Hubei und der Stadt Wuhan ausfliegen – der am stärksten durch das Coronavirus betroffenen Region des Landes. In der Stadt Wuhan ist das Coronavirus im Dezember 2019 ausgebrochen und hat sich von dort aus weltweit ausgebreitet.

Die Passagiere werden bei der Ankunft in Deutschland in eine zweiwöchige Quarantäne genommen. Da die Erkrankung mit Covid-19 auch noch längere Zeit nach der Infektion mit dem Erreger ausbrechen kann, ist die Quarantäne nötig. Nur so kann die Verbreitung der Lungenkrankheit vermieden werden. Im Moment gehen die Behörden von einer Inkubationszeit von 14 Tagen aus. Das heißt, dass erste Symptome und Anzeichen der Erkrankung erst nach rund zwei Wochen mit Kontakt des Erregers in Erscheinung treten können.

29. Januar 2020 – Webasto schließt Konzernzentrale

Aufgrund der Erkrankung von drei weiteren Mitarbeitern mit dem Coronavirus und der erhöhten Virusgefahr, schließt der Automobilzulieferer Webasto die Konzernzentrale im Ortsteil Stockdorf der oberbayerischen Gemeinde Gauting bei München. Es war die erste offizielle Infektionen mit der neuartigen Lungenkrankheit in Deutschland.

27. Januar 2020 – Erster bestätigter Fall in Deutschland

Ende Januar erreicht das Coronavirus offiziell Deutschland. Ein 33-jähriger Mitarbeiter des Autozulieferers Webasto ist der erste offziell bestätigte Coronavirus-Patient hierzulande. Der Mann habe sich bei einer chinesische Kollegin aus dem Webasto-Werk in Schanghai angesteckt, die mit ihm an einer Schulung des Unternehmens in Bayern teilgenommen hatte. Der 33-Jährige ist daraufhin auf die Isolierstation im Münchner Klinikum Schabing zur Behandlung untergebracht worden.