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Coronavirus: Pankows Bürgermeister hält an „intelligentem Lockdown“ fest

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Berlin. Ein zweiwöchiger Lockdown im November als „Wellenbrecher“ gegen die unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus, ein dosierter Stillstand des öffentlichen Lebens, um Weihnachten zu retten – dieser Vorschlag hat Sören Benn in ganz Deutschland Beachtung verschafft.

Als wohl erster Rathauschef im Land hat der Bezirksbürgermeister von Pankow und Spitzenpolitiker der Linken die Idee eines strategischen Shutdowns ins Spiel gebracht. Und dabei herbe Kritik ausgelöst, die der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) so in Worte fasste: „Mit so etwas spielt man nicht“, sagte Müller in der RBB-Abendschau. Die Vorstellung eines Lockdowns, der nicht aus einer medizinischen Notlage hervorgeht, nannte er „gefährlich“ – mit Blick auf unkalkulierbare Folgen.

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Auf Anfrage der Morgenpost zu diesem Vorwurf, legt Sören Benn jetzt nach. Er sehe die größere Gefahr darin, „dass uns das Pandemiegeschehen nun zu entgleiten droht“. Mit Müllers Aussage konfrontiert, erklärt Benn: „Durch die unmittelbare Nähe zum Geschehen in Gesundheits- und Ordnungsamt und der sich dort zuspitzenden Situation habe ich einen anderen Blick auf die Lageentwicklung, als andere, die diese Nähe nicht haben.“

Sören Benn nennt Corona-Eindämmungsmaßnahmen wirkungslos

Zugleich räumt Pankows Bürgermeister ein, dass er Vorschläge für einen „intelligenten Lockdown“, wie er das Konzept auf Basis von wissenschaftlichen Untersuchungen bezeichnet, leichter vorbrin...

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