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Coronavirus: Die wichtigsten Meldungen des Tages

Das Coronavirus hat weltweit gesundheitliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen. Hier finden Sie die wichtigsten Meldungen des heutigen Tages im Überblick.

In Peking ist es erneut zu einem Corona-Ausbruch gekommen. (Bild: Lintao Zhang/Getty Images)

Die aktuellen Zahlen:

  • Weltweit: Über 7,6 Millionen Infizierte (Todesfälle: über 426.300; genesen: über 3,6 Millionen) - Quelle für alle Zahlen in diesem Abschnitt: Johns Hopkins University

  • Bestätigte Fälle in Deutschland: Über 187.200 (Todesfälle: über 8780; genesen: über 171.900)

  • Am schwersten betroffen sind die USA mit über 2 Millionen Infizierten (Todesfälle: über 114.600; genesen: über 547.300)

Corona-Ausbruch in Peking

Erstmals seit vielen Wochen erlebt Peking wieder einen größeren Ausbruch des Coronavirus. Auf dem Großmarkt der chinesischen Hauptstadt wurden bei anfangs 500 Tests schon 45 Infektionen entdeckt.

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Vertrag sichert EU 300 Millionen Impfdosen

Weltweit suchen Forscher nach einem Corona-Impfstoff. Nun sichern sich vier EU-Staaten bei einem Hersteller mindestens 300 Millionen Impfdosen. Deutschland, Frankreich, Italien und die Niederlande haben einen ersten Vertrag über mindestens 300 Millionen Impfdosen gegen das Coronavirus geschlossen. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium mit.

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In Thüringen gibt es jetzt keine Kontaktbeschränkungen mehr

Angesichts niedriger Infektionszahlen hat Thüringen als erstes Bundesland in der Corona-Pandemie seine landesweiten Kontaktbeschränkungen beendet. Treffen in großer Runde sind seit heute nun wieder möglich - allerdings immer noch mit Abstand.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Bild: Getty Images)

Statt eines Verbots gibt es jetzt lediglich die Empfehlung, sich nicht mit mehr als einem weiteren Haushalt oder zehn weiteren Menschen zu treffen. Bislang durften sich in Thüringen nur Menschen aus maximal zwei Haushalten treffen.

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Urlaub im Ausland trotz Corona möglich

Ob ans Meer in Kroatien oder in die österreichischen Berge: Die Bundesregierung hat die Aufhebung der weltweiten Reisewarnung für viele europäische Länder ab dem 15. Juni beschlossen. Urlauber und Tourismusbranche schöpfen Hoffnung.

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Londoner Polizei warnt vor Teilnahme an Anti-Rassismus-Protesten

Vor neuen Anti-Rassismus-Protesten und geplanten Gegenkundgebungen am Samstag hat die Londoner Polizei die Bürger vor einer Teilnahme gewarnt. Die Behörde verwies dabei auf die Corona-Beschränkungen. Wer dennoch demonstrieren gehe, müsse sich an die Auflagen halten und etwa in abgetrennten Bereichen bleiben oder den Demo-Ort bis 18.00 Uhr (MESZ) wieder verlassen.

Proteste in London (Bild: Getty Images)

Vergangenes Wochenende war es bei Protesten in Großbritannien zu Ausschreitungen und Zusammenstößen zwischen Polizisten, Black Lives Matter-Aktivisten und Rechtsextremen gekommen. Der Großteil der Demonstrationen verlief aber friedlich.

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Studie belegt Wirksamkeit von Schutzmasken

Das Tragen von Schutzmasken hat einer Studie zufolge in Italien und New York jeweils Zehntausende Coronavirus-Infektionen verhindert.

(Bild: Getty Images)

In Italien habe die Maßnahme zwischen dem 6. April und dem 9. Mai mehr als 78.000 Ansteckungen verhindert, in New York vom 17. April bis zum 9. Mai mehr als 66.000, berechnen Forscher von Universitäten in Texas und Kalifornien in Fachjournal “Proceedings of the National Academy of Sciences” (“PNAS”). Demnach ist die Übertragung des Erregers Sars-CoV-2 durch die Luft der dominante Infektionsweg.

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RKI: Corona-Lage in Deutschland eher entspannt

Trotz einzelner Ausbruchsherde geht das Robert Koch-Institut (RKI) in Deutschland von weiterhin rückläufigen Corona-Infektionszahlen aus.

Aus 147 von insgesamt 412 Landkreisen seien in den letzten sieben Tagen keine neuen Fälle übermittelt worden, schrieb die Behörde in ihrem Situationsbericht vom Samstag (13.6. Stand 0 Uhr). Demnach traten in der vorigen Woche nur in zwei Landkreisen in Bayern hohe Fallzahlen auf: in Aichach-Friedberg unter Erntehelfern und in Coburg in Pflegeeinrichtungen. In anderen Gegenden mit zuletzt vielen Fällen seien die Zahlen rückläufig.

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Polen öffnet die Grenzen wieder - Nachbarstädte feiern

Polen hat seine Grenzen zu allen EU-Nachbarländern nach knapp drei Monaten Corona-Krise wieder geöffnet. In der Nacht endete die Schließung. Dies bedeute, dass es auch keine Fieber-Kontrollen und keine Quarantänepflicht für Einreisende aus der EU mehr gebe, sagte eine Sprecherin des polnischen Grenzschutzes laut Nachrichtenagentur PAP. “Wir kehren zum freien Reisen zurück.”

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Texte: dpa, AFP

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