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Coronavirus: Die wichtigsten Meldungen des Tages

Das Coronavirus hat weltweit gesundheitliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen. Hier finden Sie die wichtigsten Meldungen des heutigen Tages im Überblick.

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Die aktuellen Zahlen:

  • Weltweit: Über 8,6 Millionen Infizierte (Todesfälle: über 460.250; genesen: über 4,2 Millionen) - Quelle für alle Zahlen in diesem Abschnitt: Johns Hopkins University

  • Bestätigte Fälle in Deutschland: Über 190.290 (Todesfälle: über 8890; genesen: über 174.550)

  • Am schwersten betroffen sind die USA mit über 2,2 Millionen Infizierten (Todesfälle: über 119.100; genesen: über 606.700)

Über 1000 Tönnies-Mitarbeiter positiv auf Corona getestet: Fabrik bleibt 14 Tage geschlossen

Die Behörden im Kreis Gütersloh arbeiten intensiv daran, den massenhaften Corona-Ausbruch in Deutschlands größtem Fleischbetrieb in den Griff zu bekommen.

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Das Virus wurde schon bei mehr als 1000 Mitarbeitern nachgewiesen. Die Fabrik wurde für 14 Tage geschlossen.

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Wegen Tönnies-Vorfall: Stadt Verl richtet Quarantäne-Zone ein: 670 Menschen betroffen

Nach positiven Corona-Tests bei zahlreichen Tönnies-Mitarbeitern hat die Stadt Verl (Landkreis Gütersloh) im Stadtteil Sürenheide eine Quarantänezone eingerichtet. Mehrere Mehrfamilienhäuser, in denen Werkvertragsarbeiter der Firma Tönnies untergebracht sind, wurden unter Quarantäne gestellt.

Am Nachmittag wurde der gesamte Bereich abgeriegelt, wie die Stadt - auch wenn sie nicht zu den Tönnies-Beschäftigten gehören - am Samstag mitteilte. In den betroffenen Häusern leben in drei Straßenzügen insgesamt knapp 670 Menschen.

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Laschet schließt regionalen Lockdown nicht mehr aus

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) schließt nach dem massiven Corona-Ausbruch beim Fleischproduzenten Tönnies einen regionalen Lockdown nicht mehr aus. Das Infektionsgeschehen könne noch lokalisiert werden.

Armin Laschet (Bild: Getty Images)

“Sollte sich dies ändern, kann auch ein flächendeckender Lockdown in der Region notwendig werden”, sagte Laschet am Freitagabend in Düsseldorf. Er sprach von einem massiven Ausbruchsgeschehen: “Das größte, bisher nie dagewesene Infektionsgeschehen in Nordrhein-Westfalen.”

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Tönnies wehrt sich gegen Vorwürfe

Unternehmer Clemens Tönnies hat die Vorwürfe des Landkreises Gütersloh zurückgewiesen, bei der Beschaffung der Wohnadressen von Mitarbeitern unkooperativ gewesen zu sein.

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“Wir haben datenschutzrechtliche Probleme”, sagte Tönnies am Samstag bei einer Pressekonferenz in Rheda-Wiedenbrück. Laut Werkvertragsrecht dürfe das Unternehmen die Adressen der betreffenden Arbeiter nicht speichern. Co-Konzernchef Andreas Ruff fügte hinzu: “Wir haben alle Daten, die wir hatten, sofort an die Behörden weiter gegeben.”

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Hohe Infektionszahlen in Schlachtbetrieben: Billigfleisch am Pranger

Nach dem erneuten großen Corona-Ausbruch in der Schlachtbranche wächst der Druck, den massiven Preiskampf bei den Arbeitsbedingungen und bei Fleisch im Supermarkt zu unterbinden.

“Fleisch ist zu billig”, sagte Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. Landwirte bräuchten faire Preise und Förderungen, um Stallumbauten zu ermöglichen. Daher setze sie sich für eine Tierwohlabgabe ein. Im Gespräch ist außerdem, Billigpreiswerbung für Fleisch einen Riegel vorzuschieben. Aus der SPD kommt der Ruf, höhere Löhne in Schlachtbetrieben durchzusetzen.

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Anstieg der Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Innerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 601 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Bereits am Vortag hatte die Zahl mit 770 Fällen merklich höher gelegen als an den Vortagen.

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Angela Merkel wirbt für Corona-Warn-App

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Bürger zur Nutzung der Corona-Warn-App aufgerufen.

Corona Warn-App (Bild: Getty Images)

"Jeder und jede, der die App nutzt, leistet einen Beitrag dazu, das Virus auch zukünftig unter Kontrolle zu halten", sagte sie am Samstag in ihrem wöchentlichen Video-Podcast. Sie wolle alle Bürger "herzlich bitten: Laden Sie die kostenlose App herunter und nutzen Sie sie."

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Texte: dpa, AFP

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