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Coronakrise: Jugendlicher hilft Pflegepersonal mit genialer Erfindung

Willy Flemmer
·Freier Autor für Yahoo
·Lesedauer: 2 Min.

Pflegekräfte in Krankenhäusern weltweit müssen in der aktuellen Coronakrisen den ganzen Tag und tagtäglich Mundschutze tragen. Auf Dauer kann das schmerzhaft sein. Das Problem könnte die einfache Erfindung eines Jugendlichen aus Kanada lösen.

Hands in protective gloves holding stretching bands on protective mask for application
Die Fixierbänder eines Mundschutzes können Dauer Schmerzen verursachen. Eine Lösung bietet die Erfindung eines Jungen aus Kanada. (Bild: Getty Images)

Es gibt Zeiten, in denen wir auf den erfindungsreichen Geist unserer Mitmenschen besonders angewiesen sind. So wie in der aktuellen Coronakrise die unzähligen Krankenpflegerinnen und -pfleger, Ärztinnen und Ärzte. Zu ihren wichtigsten Utensilien gehören derzeit Mund-Nasen-Schutze, die sie aus hygienischen Gründen tragen müssen. Sie bringen allerdings ein Problem mit sich. Die an den Ohren fixierten Bänder drücken auf die Haut und verursachen mit der Zeit empfindliche Schmerzen.

Junge reagiert auf Hilferuf

Über das vermeintlich banale Problem hatte das Pflegepersonal kanadischer Krankenhäuser geklagt. Davon Wind bekam auch Quinn Callander. Der Jugendliche, seines Zeichens Pfadfinder, hatte bald eine rettende Idee. Seine effiziente Erfindung: ein simpler Plastikstreifen mit einer Reihe von Haken, an die die Fixierbänder des Mundschutzes befestigt werden. Dadurch werden die Ohren entlastet und Druckschmerzen können gar nicht erst entstehen.

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"Quinn reagierte auf den Hilferuf örtlicher Krankenhäuser nach 'Ohrenschützern', die die Ohren des Gesundheitspersonals vom ganztägigen Tragen von Masken entlasten", schreibt die Mutter des jungen Erfinders in einem Eintrag auf Facebook. In die Tat umgesetzt habe ihr Sohn die Idee mithilfe eines 3D-Druckers, fügt sie hinzu.

Selbstlose Tat

Quinn hat sich mit seinen Ohrenschützern jedoch nicht nur als einfallsreicher Erfinder erwiesen, mit einer weiteren Tat entpuppt er sich auch als echter Held der Coronakrise. Statt Profit aus seiner Erfindung zu schlagen, hat er die Ohrenschützer an die Krankenhäuser kostenlos verteilt.

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Hinzu kommt, dass Quinn seine Erfindung rechtlich nicht an sich gebunden hat. Damit möglichst viele Menschen möglichst viele Ohrenschützer drucken, hat er die Anleitung zu ihrer Herstellung im Internet veröffentlicht. "Wir brauchen mehr Freiwillige, die ihre 3D-Drucker anschmeißen und diese Ohrschützer an die Krankenhäuser und die medizinischen Fachkräfte spenden", appelliert die Mutter eines Helden, dessen Tat herausragt aus jener Reihe von Akteuren, die mit fragwürdigen bis hin zu illegalen Mitteln die Krise finanziell auszunutzen wissen. Chapeau!

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