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Corona-Pandemie belastet Umsatz von Luxusgüterkonzern Richemont

·Lesedauer: 1 Min.

GENF (dpa-AFX) - Der Uhren- und Schmuckkonzern Richemont <CH0210483332> hat im abgeschlossenen Geschäftsjahr infolge der Corona-Pandemie weniger erlöst. Der Umsatz sei 2020/21 (per Ende März) um acht Prozent auf 13,1 Milliarden Euro gesunken, teilte das Unternehmen am Freitag in Genf mit. Beim operativen Ergebnis musste Richemont einen Rückgang von drei Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Euro hinnehmen.

Vor allem im ersten Halbjahr hatte der Konzern mit Marken wie Cartier und IWC Schaffhausen sowie Internetshops wie Mr Porter mit Corona-Auswirkungen zu kämpfen, etwa weil Geschäfte schließen mussten und der internationale Tourismus zusammenbrach. In der zweiten Jahreshälfte begannen sich die Geschäfte dann zu erholen. Für das vierte Quartal meldete Richemont dann ein Umsatzwachstum von 30 Prozent.

Unterm Strich blieb im vergangenen Geschäftsjahr hingegen deutlich mehr Geld beim Konzern hängen. Der Nettogewinn stieg um fast 40 Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Euro, weil Bewertungseffekte infolge von Wechselkursveränderungen sowie bei Finanzinstrumenten günstig ausfielen. Damit übertraf Richemont die Erwartungen der Analysten klar.

Seinen Aktionären will Richemont wieder eine Dividende auf dem Niveau von vor zwei Jahren in Höhe von 2,00 Schweizer Franken (1,82 Euro) auszahlen. Einen Ausblick auf das neue Geschäftsjahr traut sich der Vorstand noch nicht zu. Jedoch habe das Unternehmen einen starken Start verzeichnet, hieß es. Die Erholung beschleunige sich über alle Bereiche.