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Corona-Impfungen: WHO sieht Gefahr einer Benachteiligung armer Länder

·Lesedauer: 1 Min.

GENF (dpa-AFX) - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) befürchtet eine Benachteiligung ärmerer Länder bei den nun startenden Impfungen gegen das Coronavirus. Unter den 42 Staaten, die sichere und wirksame Impfstoffe spritzten, sei kein einziges armes Land, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf. Er appellierte an die reichen Länder, die sich viele Impfdosen gesichert hätten, sie auch über die internationale Corona-Impfinitiative Covax an die 92 angeschlossenen Länder zu verteilen. Die Nachbestellungen drohten, die Preise für die Impfstoffe hochzutreiben, kritisierte Tedros. "Ich bitte die Staaten und Hersteller dringend darum, diese bilateralen Deals auf Kosten von Covax zu stoppen."

Die WHO-Experten machten darauf aufmerksam, dass die aktuelle Zahl der ausgelieferten Impfdosen noch keinen Effekt auf den Verlauf der Pandemie habe. Es gelte, weiterhin die üblichen Hygieneregeln einzuhalten.