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Continentals Antriebssparte käme ein Apple-Auto gerade recht

Elisabeth Behrmann
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Für den Chef von Vitesco Technologies wäre ein Apple-Auto eine Chance. Während der schwierigen Umstellung auf die Ära der Elektroautos kann es für die Antriebssparte der Continental AG nicht genug Hersteller geben, meint Andreas Wolf im Interview mit Bloomberg.

Rund um die Berichte über Pläne der Apple Inc. für ein selbstfahrendes Auto wuchern die Spekulationen zu möglichen Partnern. Eine Kooperation mit Hyundai Motor Inc. ist im Sande verlaufen, vielleicht auch wegen Befürchtungen des Autobauers, einen neuen Konkurrenten groß zu machen. Doch für Zulieferer bedeuten neue Hersteller potenziell neues Geschäft.

“Ein Apple-Auto wäre sicher eine spannende Entwicklung,” sagt Wolf im Vorfeld eines Investorentags am Donnerstag. “Je mehr elektrische Autos, desto besser.”

Vitesco, das demnächst von Continental abgespalten wird und dann auf sich selbst gestellt ist, kann nicht wählerisch sein. Der Druck auf Zulieferer ist hoch. Batteriegetriebene Fahrzeuge brauchen weniger Teile als solche mit Verbrennungsmotoren. Und das die eher früher als später auslaufen werden, haben nicht zuletzt Volkswagen AG und BMW AG in den letzten Tagen deutlich gemacht.

Für Vitesco heißt das: 2,5 Milliarden Euro Umsatz wird mit Teilen wie Turboladern und Einspritzern gemacht, deren Produktion man nun verkaufen oder einstellen will. Wolf gibt zu, dass Käufer zu finden schwierig werden wird. Im Gegenzug soll in drei bis fünf Jahren etwa ein Drittel des Umsatzes mit Komponenten für Hybrid- und Elektrofahrzeugen gemacht werden, sagt er. Viele aktuelle Produkte können auch in Elektromotoren verbaut werden.

“Egal was kommt, wir haben die komplette Bandbreite an Hybrid- und EV-Produkten im Antrieb” so Wolf. “Wir beschränken uns nicht auf eine bestimmte Technologie sondern decken alle Varianten ab.”

Vitescos Ausgliederung zieht sich bereits seit zwei Jahren hin. Der Plan der Mutter Continental für einen Börsengang verspätete sich erst und wurde dann ganz abgesagt. Nun soll er über einen Spin-off erfolgen, der in der zweiten Jahreshälfte geplant ist.

Sobald der Schritt vollzogen ist, könnte Vitesco auch neue Partnerschaften eingehen um mit dem dynamischen Markt mitzuhalten, meint Wolf. Ein möglicher Partner ist der Zulieferer Schaeffler AG, dem 46% der Continental gehören.

Wolf ist überzeugt, dass die Profitabilität steigen wird, wenn verlustbringende Sparten abgegeben werden und die Produktion von Teilen für Elektroautos Fortschritte macht. Sensoren und Elektronik lieferten bereits solide Margen. Die finanzielle Basis von Vitesco ist laut Wolf “sehr, sehr solide”.

Überschrift des Artikels im Original:Apple Car Would Be Welcomed by This Parts Maker Pivoting to EVs

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