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Containerumschlag bei Eurogate stagniert

Bremen/Wilhelmshaven (dapd). Der Hafenbetreiber Eurogate hat erstmals Zahlen zum Warenumschlag im neuen Tiefwasserhafen Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven veröffentlicht. Von der Eröffnung im September bis Jahresende seien lediglich 26.000 Container verladen worden, wie das Unternehmen am Donnerstag in Bremen mitteilte. In Hamburg sank der Containerumschlag im Gesamtjahr um zwölf Prozent. Grund für das Minus seien Rationalisierungen der Container-Liniendienste, hieß es.

Dennoch konnte die Logistikgruppe ihren europaweiten Gesamtumschlag mit 13,2 Millionen Containern in etwa auf Vorjahresniveau halten. Verantwortlich dafür war vor allem das umsatzstärkste Terminal in Bremerhaven. Allein dort wurden den Angaben zufolge 6,1 Millionen Container umgeschlagen - ein Zuwachs von 3,3 Prozent.

Auch im laufenden Jahr werde keine Besserung auf dem Containermarkt erwartet, hieß es weiter. Am Dienstag hatte Eurogate wegen der schlechten Auftragslage Kurzarbeit für die etwa 400 Beschäftigten am Jade-Weser-Port beantragt. Der eine Milliarde Euro teure Hafen war erst Ende September nach viereinhalb Jahren Bauzeit eröffnet worden.

dapd

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