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CO2-Krise: Britische Regierung stützt Hersteller mit Millionen

·Lesedauer: 1 Min.

LONDON (dpa-AFX) - Wegen der steigenden Energiepreise greift die britische Regierung einem wichtigen Düngemittelhersteller mit Steuergeld unter die Arme. Es handle sich um "viele Millionen, vielleicht Dutzende Millionen" Pfund als finanzielle Unterstützung für das US-Unternehmen CF Fertilisers, sagte Umweltminister George Eustice am Mittwoch dem Sender Sky News.

Derzeit belastet ein akuter Mangel an Kohlenstoffdioxid (CO2) die Herstellung etwa von Fleischprodukten. Das Gas wird benötigt, um Tiere im Schlachthaus zu betäuben und Verpackungen vakuumsicher zu versiegeln. CO2 fällt bei der Düngemittelproduktion an. Hersteller wurden aber zuletzt von den gestiegenen Erdgaspreisen getroffen. CF Fertilisers legte vorübergehend zwei Fabriken in Großbritannien still - eine hat die Produktion nun wieder aufgenommen. Das Unternehmen produziert etwa 60 Prozent des in Großbritannien benötigten Gases. CO2 wird auch im Medizinsektor benutzt.

Eustice verteidigte den von Wirtschaftsminister Kwasi Kwarteng geschlossenen Deal. Falls die Regierung nicht handle, drohe einigen Hühner- und Schweinefleischproduzenten bereits Anfang kommender Woche das Aus, betonte der Politiker. Etliche Tiere müssten dann gekeult werden.

Eustice sagte, die Nahrungsmittelindustrie müsse sich auf einen enormen Anstieg des CO2-Preises vorbereiten. Statt 200 Pfund könne eine Tonne künftig 1000 Pfund (1160 Euro) kosten, sagte der Minister. Zugleich betonte er, die Verbraucherpreise dürften nicht ähnlich stark steigen, da CO2 nur einen kleinen Teil der Produktionskosten ausmache. "Weihnachten ist gesichert", sagte Eustice, räumte allerdings "Herausforderungen" ein. Branchenvertreter warnten hingegen, die Lieferketten seien weiterhin anfällig für Störungen. Vor Weihnachten seien weitere Störungen nicht ausgeschlossen.

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