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CNN-Reporter kämpft im Live-TV gegen Waschbär

Moritz Piehler
·Freier Autor
·Lesedauer: 2 Min.

Ein CNN-Reporter wurde bei einem morgendlichen Live-Aufnahme vor dem Weißen Haus von einem Waschbär attackiert und zeigte sich als sehr wehrhaft.

Hier lauert ein Waschbär vermutlich auf den nächsten vorbeikommenden Reporter. (Symbolbild: Getty)
Hier lauert ein Waschbär vermutlich auf den nächsten vorbeikommenden Reporter. (Symbolbild: Getty)

Waschbären sind eigentlich ganz niedliche Tiere. Zumindest aus der Ferne betrachtet. Ein CNN-Reporter machte jetzt allerdings bei einer Liveschalte vor dem Weißen Haus sehr enge Bekanntschaft mit einem berüchtigten Exemplar. Joe Johns sollte gerade wie üblich live in die CNN-Frühstückssendung “New Day” zugeschaltet werden, um über den bevorstehenden Tag im Weißen Haus zu berichten. Doch noch bevor der Reporter loslegen kann, nährt sich der dreiste Waschbär und zwingt Johns zur Selbstverteidigung.

Erst wirft er ein Objekt nach dem Tier, dann brüllt er es an “Hau ab!” und knurrt sogar, damit der Waschbär sich aus dem Staub macht. Ganz Profi dreht sich Johns zur Kamera und beginnt seelenruhig seinen Aufsager: “Heute sind keine Termine im Zeitplan des Präsidenten.” Alisyn Camerota, Moderatorin der Sendung “New Day” postete das Video des tapferen Reporters auf ihrem Twitter-Account Der Clip hat inzwischen mehr als 1,8 Millionen Views.

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Anscheinend war es nicht Johns erste Mal Begegnung mit dem aufdringlichen Tier. “Schon wieder. Das ist das zweite Mal!” beschwert sich der Reporter noch am Ende des Clips. “Es kommt immer genau dann raus, wenn ich auf Sendung gehe,” fügt der genervte CNN-Mann noch hinzu. Johns ist nicht der einzige Journalist, der sich auf Besuch von Waschbären einstellen muss. Ende September hatte eine Horde von vier Waschbären Journalisten attackiert und einem Fotografen an der Hose gezupft, berichtete CBS News.

Inzwischen hat der Waschbär aus dem Weißen Haus sogar seinen eigenen Twitter-Account. Unter “That Whitehouse Racoon” kommentiert er dort das politische Geschehen und hat sich natürlich auch zu dem Zwischenfall mit Johns zu Wort gemeldet: “Es ist höchste Zeit, dass Amerikas Waschbären eine Stimme bekommen. Ihr Medien könnt mich nicht unten halten.”

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Zukünftig dürften Reporter jedenfalls gewarnt sein, wenn sie sich auf Liveschalten vor dem Weißen Haus vorbereiten. Vielleicht wird so ja ein neuer Job als Waschbär-Security geschaffen.

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