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Cleverly sichert G7-Hilfe für Ukraine und afrikanische Länder zu

MÜNSTER (dpa-AFX) -Der britische Außenminister James Cleverly hat die weitere Unterstützung der G7-Staaten für die Ukraine und Länder in Afrika unterstrichen, die von den Folgen des russischen Angriffskriegs betroffen sind. Es sei wichtig, sowohl die Menschen in der Ukraine bei der Verteidigung zu unterstützen, als auch den Druck von Ländern auf der ganzen Welt zu nehmen, deren Bürger unter Ernährungsunsicherheit litten und noch näher an eine Hungersnot gedrängt würden, sagte er am Freitag am Rande des Treffens der G7-Außenministerinnen und -Außenminister in Münster.

Deshalb sei das Treffen der G7 mit "Freunden aus Afrika" so wichtig, sagte Cleverly. Nach Abschluss der Beratungen im engen G7-Kreis wollen die Ministerinnen und Minister der wirtschaftsstarken Demokratien mit Vertretern afrikanischer Staaten sowie der Regionalorganisation Afrikanische Union sprechen. Erwartet werden unter anderem die Außenministerin von Ghana, Shirley Ayorkor Botchwey, sowie ihr kenianischer Amtskollege Alfred Mutua. Beide Länder sind derzeit nichtständige Mitglieder im UN-Sicherheitsrat. Neben den Themen Ernährungs- und Energiesicherheit sollen die Folgen der Corona-Pandemie und Konflikte im Sahel sowie am Horn von Afrika besprochen werden.

Kanadas Außenministerin Mélanie Joly sagte vor Beginn der Beratungen am Abschlusstag mit Blick auf den russischen Krieg in der Ukraine, die G7 wolle den Frieden in die Region zurückbringen und dort internationale Normen zu schützen. Man werde alle Ressourcen mobilisieren, um der Welt mehr Frieden und Stabilität zu bringen.

Der G7-Runde gehören neben Deutschland Frankreich, Italien, Japan, Kanada, die USA und Großbritannien an. Deutschland hat bis Jahresende den Vorsitz, im nächsten Jahr übernimmt Japan die Präsidentschaft.