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Citigroup will mit Stellenstreichungen wieder auf Erfolgskurs kommen

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New York (Frankfurt: A0DKRK - Nachrichten) (dapd). Nur drei Monate nach seinem Arbeitsantritt bei der Citigroup (NYSEArca: BUW - Nachrichten) entlässt Vorstandsvorsitzender Michael Corbat rund 11.000 Mitarbeiter der US-Großbank. Mit den Kürzungen sollten die Kosten reduziert und die Effektivität gesteigert werden, teilte das Kreditinstitut am Mittwoch mit. Für 2013 erwartet die Citigroup Einsparungen im Umfang von 900 Millionen Dollar (688,5 Millionen Euro), ab 2014 sollen es 1,1 Milliarden Dollar (841,5 Millionen Euro) sein. Der Stellenabbau wird das Ergebnis im vierten Quartal allerdings erst einmal mit rund einer Milliarde Dollar belasten, erklärte die Bank.

Die Entlassungen betreffen rund vier Prozent der insgesamt 262.000 Mitarbeiter der Citigroup. Rund 6.200 Stellen sollen im Privatkundengeschäft abgebaut werden. Betroffen von dem Abbau seien Filialen in Pakistan, Paraguay, Uruguay, Rumänien und in der Türkei, teilte die Citigroup mit. Künftig wolle sich das Unternehmen auf 150 Städte weltweit konzentrieren, "die das größte Wachstumspotenzial im Privatkundengeschäft haben".

Weitere 1.900 Jobs sollen im Bereich der institutionellen Kunden wegfallen, zu dem auch das Investmentgeschäft zählt. In den technischen Abteilungen sollen ebenfalls Arbeitsplätze gestrichen oder an kostengünstigere Standorte verlegt werden.

Die Anleger honorierten den Stellenabbau: Während die meisten anderen Banken an der New Yorker Börse am Mittwoch nur geringe Gewinne verzeichneten, legte die Aktie der Citigroup am Mittag (Ortszeit) um vier Prozent zu.

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