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Chiphersteller Hynix rutscht wegen schwacher Nachfrage in die roten Zahlen

SEOUL (dpa-AFX) -Die koreanische SK Hynix KR7000660001 hat wegen des Abschwungs bei Speicherchips den ersten operativen Quartalsverlust seit zehn Jahren kassiert. So stand im Schlussviertel 2022 ein Minus von 1,7 Billionen Won (knapp 1,3 Mrd Euro) zu Buche, wie der weltweit zweitgrößte Speicherchiphersteller am Mittwoch in Seoul mitteilte. Damit schnitt das Unternehmen schlechter ab als erwartet. Im Vorjahreszeitraum hatte Hynix noch einen operativen Gewinn von rund 4,2 Billionen Won erzielt.

Unter dem Strich verzeichnete Hynix im vierten Quartal einen Verlust von 3,5 Billionen Won. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 38 Prozent auf knapp 7,7 Billionen Won.

Das Geschäft mit klassischen Speicherchips steht derzeit unter Druck, die Preise sind eingebrochen. Die Chips werden etwa in der Unterhaltungselektronik verbaut, die Nachfrage nach Smartphones oder Laptops ist jedoch in der zweiten Jahreshälfte deutlich abgeflaut. Hynix ist unter anderem Zulieferer für den iPhone-Hersteller Apple US0378331005. Wegen der Probleme hatte Hynix Ende Oktober angekündigt, die Investitionen im laufenden Jahr zu halbieren und die Produktion zu drosseln.

Das Unternehmen geht dabei von einer weiter sinkenden Industrienachfrage in der ersten Jahreshälfte aus, danach sollte sich das Umfeld allmählich erholen. So dürften sich die großen Techkonzerne wieder vermehrt mit Chips eindecken, da die Preise derzeit niedrig seien, schätzt Hynix.