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Chiphersteller Broadcom übernimmt VMware für 61 Milliarden Dollar

Der Deal würde das Softwaregeschäft von Broadcom deutlich vergrößern, auf fast die Hälfte des Konzernumsatzes.
Der Deal würde das Softwaregeschäft von Broadcom deutlich vergrößern, auf fast die Hälfte des Konzernumsatzes.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Broadcom erwirbt den Softwareanbieter VMware in einem Cash-and-Aktien-Deal im Wert von rund 61 Milliarden US-Dollar. Broadcom bietet 142,5 Dollar pro Aktie, wie die Unternehmen mitteilten. Es ist die größte Übernahme aller Zeiten durch einen Chiphersteller. Damit will CEO Hock Tan Broadcom als führenden Konzern für Unternehmenssoftware etablieren. Der US-Chiphersteller kaufte vor vier Jahren bereits das Softwareunternehmen CA Technologies und kurz darauf einen Teil des Sicherheitssoftware-Anbieters Symantec.

VMware hat die letzten Jahre damit verbracht, sein Geschäft rund um die Verwaltung von Cloud-Servern und -Anwendungen neu zu positionieren. Der Konzern, der bis zur Abspaltung im vergangenen Jahr mehrheitlich zum US-Computerkonzern Dell Technologies gehörte, erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von rund 13 Milliarden Dollar. VMware spezialisiert sich auf Programme, die Funktionen von Netzwerkrechnern virtualisieren, und arbeitet eng mit Amazon Web Services zusammen. Der Deal soll in Broadcoms nächstem Geschäftsjahr abgeschlossen werden. [Mehr bei HandelsblattSpiegelTechcrunch und Wall Street Journal]

Auf Gründerszene lest ihr heute: Mayd liefert Medikamente in 30 Minuten und macht gerade massiv Werbung. Unsere Kollegin Lisa Ksienrzyk hat den Lieferdienst in den vergangenen Wochen zwei Mal getestet. „Einmal ging es schnell, einmal nicht.“ [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Alibaba hat seine Umsätze im Quartal bis März um neun Prozent gesteigert. Damit übertraf der chinesischen E-Commerce-Konzern die Erwartungen der Analysten. Es war dennoch das langsamste Quartalswachstum seit dem Börsengang. Die in New York notierte Aktie von Alibaba stieg um zwölf Prozent. Das Geschäft von Alibaba steht im laufenden Quartal bis Juni weiterhin vor Herausforderungen. Alibaba, dessen letztes Geschäftsjahr im März endete, hat seine jährliche Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr nicht vorgelegt. Als Grund nannte der Konzern die Risiken und Unsicherheiten im Zusammenhang mit Covid. [Mehr bei BloombergThe Information und Wall Street Journal]

Tesla hat einen Antrag gestellt, das Werk in Grünheide um rund 100 Hektar zu erweitern. Der Bürgermeister von Grünheide, Arne Christiani, bestätigte: „Die Gemeinde Grünheide hat pünktlich einen Antrag zur Einleitung eines B Plan-Verfahrens im direkten Umfeld des jetzigen 300 Hektar großen B Plans bekommen." Am Donnerstag, den 2. Juni, soll sich der Hauptausschuss der Gemeinde dem Antrag widmen. Der Elektroautobauer plane, auf der zusätzlichen Fläche einen Güterbahnhof, Logistikflächen und Parkplätze zu errichten, so der Bürgermeister. [Mehr bei Reuters und RBB]

Die Wettbewerbs- und Marktbehörde in Großbritannien hat eine neue Untersuchung des Anzeigengeschäfts von Google eingeleitet. Dabei soll geklärt werden, ob die Praktiken des Unternehmens den Wettbewerb beeinträchtigen. Es ist der neueste kartellrechtliche Check, mit dem Google konfrontiert ist. Die Behörde untersucht bereits andere Bereiche der Geschäfte und der Praktiken von Google, einschließlich der Bemühungen, Cookies von Drittanbietern aus dem Chrome-Browser zu entfernen. [Mehr bei CNBC und The Information]

Apple erhöht die Gehälter seiner Mitarbeiter. Das Unternehmen teilte mit, dass es die Mindeststundenlöhne um mindestens zehn Prozent anheben werde. Der Schritt erfolgt inmitten eines angespannten Arbeitsmarktes, der Inflation und der Bemühungen der Mitarbeiter, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Apple hatte die Löhne bereits im Februar erhöht. Das Unternehmen werde außerdem leistungsabhängige Gehaltserhöhungen für Einzelhandels- und Unternehmensangestellte um drei Monate beschleunigen, hieß es. [Mehr bei The Information und Wall Street Journal]

Twitter hat einer neuen Aufsicht und einer Strafe in Höhe von 150 Millionen US-Dollar zugestimmt, um eine Bundesdatenschutzklage beizulegen. Laut der im Namen der US-amerikanischen Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde eingereichten Beschwerde des Justizministeriums teilte Twitter den Nutzern zwischen 2013 und 2019 mit, dass es ihre Informationen erfasse, um Multifaktor-Authentifizierungsmaßnahmen für ihre Konten zu aktivieren. Das Unternehmen habe die Benutzer nicht ordnungsgemäß darüber informiert, dass es die Informationen dann verwendet, um den Verkauf von Anzeigen zu unterstützen. In einem Blogbeitrag sagte Damien Kieran, Chief Privacy Officer von Twitter, dass Benutzerdaten „möglicherweise versehentlich für Werbung verwendet wurden“. [Mehr bei Wall Street Journal]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Gorillas hat Geldprobleme und muss drastisch sparen. Als Konsequenz hat der Berliner Lieferservice einschneidende Maßnahmen beschlossen. [Mehr bei Gründerszene]

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Eure Gründerszene-Redaktion

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