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Chiphersteller AMD weitet Verluste aus

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Sunnyvale (dapd). Die schwache Nachfrage nach klassischen PCs hat den US-Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD (NYSE: AMD - Nachrichten) ) noch tiefer in die roten Zahlen gedrückt. Im Schlussquartal 2012 machte AMD unter dem Strich einen Verlust von 473 Millionen Dollar (gut 355 Millionen Euro), wie das Unternehmen am späten Dienstagabend im kalifornischen Sunnyvale mitteilte. Ein Jahr zuvor war es noch ein Minus von 177 Millionen Dollar. Der Umsatz im letzten Quartal 2012 sackte auf 1,16 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1,69 Milliarden Dollar) ab.

Im gesamten Jahr 2012 häufte AMD nach Firmenangaben einen Verlust von 1,18 Milliarden Dollar an, nachdem im Vorjahr noch ein Nettogewinn von 491 Millionen Dollar zu Buche gestanden hatte. Der Ausblick von AMD fiel düster aus: Im ersten Quartal 2013 erwartet das Unternehmen einen weiteren Umsatzrückgang von sechs bis zwölf Prozent im Vergleich zum Vorquartal.

AMD, die Nummer Zwei der Chipbranche hinter Intel, leidet ebenso wie die Wettbewerber unter dem sinkenden Absatz von herkömmlichen Computern. Die Unternehmen können vom Boom der Smartphones und Tabletcomputer nicht profitieren, weil dort andere Mikroprozessoren zum Einsatz kommen.

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