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Chinesischer Zulieferer Farasis wird in Deutschland keine Batteriezellen mehr für Daimler produzieren

·Lesedauer: 1 Min.
Die Zentrale der Daimler AG im Mercedes-Benz Werk Untertürkheim.
Die Zentrale der Daimler AG im Mercedes-Benz Werk Untertürkheim.

Es sollte eine Kooperation von großer Tragweite werden. Daimler stieg 2020 bei dem chinesischen Batteriehersteller Farasis mit rund 400 Millionen Euro ein und bekam dafür drei Prozent Anteile am Unternehmen. Mittelfristig sollte Farasis „ein Eckpfeiler“ bei der Zellbeschaffung für Daimler werden. Für den Konzern ist das nämlich die gefragteste Ware, womit man in Stuttgart das gesamte Model-Portfolio elektrifizieren will.

Im Geiste der guten Kooperation ziehen die Chinesen in Bitterfeld eine Batteriefabrik hoch, Kostenpunkt: rund 600 Millionen Euro. Eigentlich sollte das Unternehmen mit dem Stern von dort aus beliefert werden. Daraus wird nun aber nichts, erfuhr Business Insider aus Konzernkreisen. In den kommenden Jahren wird Bitterfeld keine Batteriezellen für Daimler bereitstellen.

Es wundert vor diesem Hintergrund nicht, dass in den Vorstandsetagen in Stuttgart-Untertürkheim die Grundsatzentscheidung gefallen ist, Batteriezellen selbst herzustellen. Business Insider berichtete exklusiv. Die Vorstände wollen sich bei diesem strategisch wichtigen Bauteil der E-Autos weniger abhängig machen von Zulieferern aus China. Die Batterie selbst macht etwa 40 Prozent der Kosten des Stromers aus – und damit einen großen Teil der Wertschöpfung.

Farasis soll Daimler die Teile für die Batterien, die die Stuttgarter so dringend brauchen, in Zukunft aus China liefern.

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