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Chinesische Erzeugerpreise steigen nicht mehr so rasant wie zuletzt

PEKING (dpa-AFX) - In China hat sich der Anstieg der Erzeugerpreise erwartungsgemäß weiter verlangsamt. Nach den teils heftigen Steigerungen vor allem im Herbst und Winter normalisiert sich die Entwicklung der Preise auf Produzentenebene damit weiter. Im Mai zogen die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,4 Prozent an, wie das Statistikamt am Freitag in Peking mitteilte. Von Bloomberg befragte Volkswirte hatten mit einem Plus in dieser Höhe gerechnet. Der Anstieg war der niedrigste seit März 2020.

In den vergangenen Monaten waren die Erzeugerpreise teils zweistellig gestiegen, wobei der Anstieg im Oktober mit 13,5 Prozent der höchste seit 26 Jahren gewesen war. Wichtigste Gründe dafür waren der starke Preisschub bei Rohstoffen und gestörte Lieferketten. Die Verbraucherpreise legten im Mai im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent zu und damit genauso stark wie im April. Experten hatten mit einem etwas stärkeren Anstieg gerechnet.

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