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Chinas Wirtschaft "steht am Abgrund", sagt ein Investment-Experte – und man könne mit Investitionen in eine totalitäre Regierung kein Geld verdienen

Chinas Wirtschaft ist ins Stottern geraten. Die Probleme sind vielfältig; zwei der größten sind: Jugendarbeitslosigkeit und der kriselnde Immobiliensektor. - Copyright: REUTERS/Bobby Yip
Chinas Wirtschaft ist ins Stottern geraten. Die Probleme sind vielfältig; zwei der größten sind: Jugendarbeitslosigkeit und der kriselnde Immobiliensektor. - Copyright: REUTERS/Bobby Yip

Der Gründer und Chief Investment Officer von Hayman Capital Management ist nicht optimistisch, was China betrifft. Und wirtschaftliche und politische Gründe untermauern seine langfristige pessimistische Sicht auf die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt.

"Ich versuche, realistisch zu sein: Wird man mit Investitionen in China auf lange Sicht Geld verdienen? Oder wird es die Kommunistische Partei Chinas sein?", sagte Kyle Bass in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag. "Ich versuche, alle daran zu erinnern, dass man mit Investitionen in eine totalitäre Regierung über einen langen Zeitraum nichts verdienen kann. Sie sagen, das ist Negativität, ich sage, das ist Realismus".

In den vergangenen Monaten kamen aus China eine Reihe schlechter Daten, und die von vielen erwartete Erholung nach der Corona-Pandemie ist nicht in Sicht.

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Vor allem im chinesischen Immobiliensektor wächst das Unbehagen. Riesige Bauträger wie Evergrande und Country Garden Holdings stehen am Rande der Zahlungsunfähigkeit, was einige Kommentatoren dazu veranlasst hat, von einem "Lehman-Moment" für das Finanzsystem des Landes zu sprechen.

"Langfristig steht die chinesische Wirtschaft am Abgrund"

Inmitten des ständigen Stroms negativer Daten kündigten Beamte in diesem Sommer an, dass die Regierung bestimmte Statistiken nicht mehr veröffentlichen würde, wie etwa die Zahlen zur Jugendarbeitslosigkeit, die in den letzten Jahren stark angestiegen ist.

"Die chinesische Regierung versucht, ihre Währung zu stärken, während langfristig die chinesische Wirtschaft am Abgrund steht und der Immobilienmarkt zusammenbricht", sagte Bass. "Jeder einzelne private Bauträger ist heute in irgendeinem Stadium des Konkurses. Und wir haben Offshore-Anleihen, Dollar-Anleihen, im Wert von etwa 190 Milliarden Dollar, die in irgendeiner Form ausfallen."

Die täglichen, schrittweisen Bewegungen in China seien weniger wichtig als das große Ganze, meinte er. Seiner Ansicht nach machen das System und die Politik Chinas das Land langfristig zu einer unattraktiven Wahl für Portfolioallokationen.

"Ich denke, man sollte in Märkte investieren, in denen Rechtsstaatlichkeit herrscht, in denen es eine echte Führung gibt und in denen man tatsächlich Möglichkeiten hat, positive Renditen für sein Portfolio zu erzielen."

Lest den Originalartikel auf Business Insider