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Chinas Industrieproduktion im Mai weiter gestiegen

Stahlfabrik im chinesischen Hangzhou

In China hat sich die Erholung der Wirtschaft nach dem massiven Einbruch durch die Corona-Krise fortgesetzt. Die Industrieproduktion im Mai nahm um 4,4 Prozent im Vorjahresvergleich zu, wie das nationale Statistikamt in Peking am Montag mitteilte. Bereits im April war sie um 3,9 Prozent nach oben geklettert.

Die Einzelhandelsumsätze erholen sich offenbar ebenfalls: Nachdem sie im April noch um 7,5 Prozent geschrumpft waren, lag der Rückgang im Mai nur noch bei 2,8 Prozent, wie die Statistiker weiter mitteilten. Im März lag das Minus noch bei 15,8 Prozent.

Die chinesische Wirtschaft fährt seit einigen Wochen langsam wieder hoch, nachdem sie durch die Corona-Krise weitgehend zum Erliegen gekommen war. Die von den Behörden verhängten massiven Beschränkungen der Bewegungsfreiheit und andere Restriktionen werden schrittweise gelockert, seit die Zahl der offiziell verzeichneten Neuinfektionen im Land drastisch gesunken ist. Seit dem Wochenende allerdings steigen Befürchtungen vor einer zweiten Welle, nachdem die Neuinfektionen in Peking stark angestiegen waren.

China gilt als Herkunftsland des neuartigen Coronavirus. Die ersten Ansteckungen von Menschen durch den Erreger waren nach bisherigem allgemeinen Kenntnisstand gegen Ende des vergangenen Jahres in der zentralchinesischen Wirtschaftsmetropole Wuhan aufgetaucht.