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Chinas Immobilienkrise wirkt sich auch auf den Bankensektor aus, der die schwächelnden Bauunternehmen stützen soll

Der chinesische Immobiliensektor steckt seit 2021 in der Krise. - Copyright: Costfoto/NurPhoto/Getty Images
Der chinesische Immobiliensektor steckt seit 2021 in der Krise. - Copyright: Costfoto/NurPhoto/Getty Images

Die Immobilienkrise in China hat sich auch auf die größten Kreditinstitute ausgewirkt. Diese meldeten einen Anstieg der notleidenden Kredite.

Die Höhe der Problemkredite bei den vier großen chinesischen Banken – der Industrial and Commercial Bank of China, der Bank of China, der China Construction Bank und der Agricultural Bank of China – stiegen im Jahr 2023 um 10,4 Prozent. Von 1,117 Billionen Chinesischen Yuan (etwa 143 Milliarden Euro) im Jahr 2022 auf 1,23 Billionen Yuan (etwa 158 Milliarden Euro). Dies geht aus einer Analyse von "Nikkei" hervor, die sich auf die in dieser Woche veröffentlichten Zahlen der Geldinstitute stützt.

Die Banken waren laut "Bloomberg" im vergangenen Jahr alle profitabel. Allerdings werden ihre Gewinnspannen durch die Auswirkungen der chinesischen Immobilienkrise zunehmend unter Druck gesetzt. Dennoch drängt Peking die Banken, die Finanzierung von Bauträgern zu erhöhen, die auf einer "weißen Liste" von Unternehmen stehen.

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Der chinesische Immobiliensektor steckt seit der zweiten Hälfte des Jahres 2021 in einer Krise. Damals wurde eine Liquiditätskrise bei Evergrande – einst Chinas zweitgrößter Bauträger – bekannt. Evergrande befindet sich nun in Liquidation. Währenddessen sind andere chinesische Immobilienentwickler in ähnliche Probleme geraten und haben begonnen, ihre Anleihezahlungen nicht mehr zu leisten. Das nährt wiederum die Befürchtung, dass die Immobilienkrise in China auf andere Wirtschaftsbereiche und die ganze Welt übergreifen könnte.

Chinesische Kreditgeber erklärten trotz des Anstiegs notleidender Kredite, dass sie über genügend Puffer verfügen, um die Krise zu überstehen. Außerdem würden sie die Risiken bei der Kreditvergabe an Bauträger kontrollieren, so "Nikkei".

Dieser Text wurde von Susanne Ködel aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.