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China spürt die ersten Auswirkungen von Taifun "In-Fa"

·Lesedauer: 1 Min.
Umgestürzter Baum in Ningbo

Chinas Ostküste hat die ersten Auswirkungen des nahenden Taifuns "In-Fa" zu spüren bekommen. Am Sonntagmorgen wurden die Küstenmetropolen Shanghai und Ningbo von heftigem Wind und starken Regenfällen erfasst. Der Schiff-, Zug- und Flugverkehr wurde weitgehend eingestellt. Die Behörden warnten vor Aktivitäten im Freien und schlossen Parkanlagen und Freizeitparks.

Metereologen gingen davon aus, dass "In-Fa" am Nachmittag oder frühen Abend auf die Ostküste treffen würde. Es wurde die dritthöchste Alarmstufe ausgerufen.

Staatlichen Medien zufolge könnte "In-Fa" in den kommenden Tagen auch in Teilen der durch Überschwemmungen verwüsteten Provinz Henan für weitere heftige Regenfälle sorgen. Nach Rekordregenfällen waren dort in den vergangenen Tagen bei Hochwassern 58 Menschen gestorben. Mehr als 495.000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Das Unwetter richtete Schaden in Milliardenhöhe an.

Am Wochenende waren die Bewohner und Behörden von Henan noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Damit "auf die Katastrophe keine Epidemie folgt", seien zudem großangelegte Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen nötig, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzes.

pe

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