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China erwägt staatlichen Aufkauf unverkaufter Wohnungen: Kreise

(Bloomberg) -- China erwägt informierten Kreisen zufolge, auf Ebene der Lokalregierungen Millionen unverkaufter Wohnimmobilien im ganzen Land aufzukaufen. Es wäre der bisher ehrgeizigste Versuch, den angeschlagenen Immobilienmarkt zu stützen.

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Wie zu hören ist, hat der Staatsrat mehrere Provinzen und Regierungsstellen um Rückmeldung zu dem noch im Entwurf befindlichen Plan gebeten.

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China hat bereits mit mehreren Pilotprogrammen zur Beseitigung überschüssiger Wohnungsbestände mit Hilfe staatlicher Mittel experimentiert. Der nun erörterte Plan wäre jedoch von wesentlich größerem Umfang.

Staatsunternehmen vor Ort würden gebeten, unverkaufte Häuser von notleidenden Bauträgern zu erwerben, hieß es. Dabei sollen Kredite staatlicher Banken zum Einsatz kommen. Der Kauf der Objekte soll mit hohen Preisabschlägen erfolgen, wie zwei darüber informierte Personen berichten. Viele der Immobilien würden dann in erschwingliche Wohnungen umgewandelt, hieß es.

Die Einzelheiten des Vorhabens und seine Durchführbarkeit werden dem Vernehmen nach noch erörtert. Bis die Planungen fertiggestellt sind, könnte es noch Monate dauern, so es grünes Licht der Führung in Peking gibt. Das chinesische Wohnungsbauministerium reagierte nicht auf eine Bloomberg-Bitte um Stellungnahme.

Die Wohnimmobilienverkäufe in China sind in den ersten vier Monaten des Jahres um 47% eingebrochen. Der Bestand an unverkauften Objekten hat ein Acht-Jahres-Hoch erreicht.

Überschrift des Artikels im Original:China Mulls Government Purchases of Unsold Homes to Ease Glut

©2024 Bloomberg L.P.