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Chef der Rügenwalder Mühle warnt vor Veggie-Burger-Knappheit wegen Rohstoffmangels

·Lesedauer: 1 Min.
Ein pflanzlicher Burger
Ein pflanzlicher Burger

Ob Burger, Bolognese, Frikadellen oder Geschnetzeltes — alles ist mittlerweile auch in einer veganen oder vegetarischen Option im Supermarkt zu finden. In den vergangenen zwei bis drei Jahren konnten wir einen richtigen Veggie-Boom erleben. Lebensmittelhersteller wie die Rügenwalder Mühle haben den Trend schon frühzeitig erkannt und ihr Sortiment dementsprechend angepasst. Mittlerweile macht das Unternehmen mehr Umsatz mit vegetarischen und veganen Optionen als mit Fleischprodukten. Im gesamten Jahr 2020 wuchs der Umsatz der Fleischersatzprodukte um 73 Prozent. Doch der Höhenflug könnte bald vorbei sein. Der Chef der Rügenwalder Mühle, Michael Hähnel, warnte jetzt, dass der Boom bald ein ungewolltes Ende nehmen könnte, wie der Tagesspiegel berichtete. Der Grund sei der Rohstoffmangel.

„In den nächsten zwei, drei Jahren könnten alle Hersteller Lieferprobleme bekommen“, sagte Hähnel gegenüber dem Tagesspiegel. Die Rohstoffe, die zur Fertigung von veganen und vegetarischen Ersatzprodukten verwendet werden, würden nicht zuletzt aufgrund der rasant wachsenden Nachfrage knapp werden. „Die Märkte legen um 50 bis 70 Prozent zu, viele internationale Firmen bauen derzeit neue Fabriken und brauchen Material“, so der Chef der Rügenwalder Mühle.

Die Rügenwalder Mühle ist mit einem Marktanteil von 40 Prozent Marktführer in Deutschland. Doch auch andere Lebensmittelunternehmen wie Nestlé und Unilever, aber auch kleinere Unternehmen und Start-Ups, ziehen nach. Die größere Nachfrage verschärft den Wettbewerb und damit den Kampf um Rohstoffe. „Wir greifen alle auf dieselben Märkte zu“, sagte Hähnel. Das Geschäft boomt. Und der Bedarf scheint weiter zu wachsen. „Das, was gerade passiert, ist der Wahnsinn“, so Hähnel. Es wird sich zeigen, ob der Bedarf abgedeckt werden kann oder es zu einer Veggie-Knappheit kommt.

jk

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