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Chef des britischen Gesundheitsdiensts: 'Im Auge des Sturms'

·Lesedauer: 1 Min.

LONDON (dpa-AFX) - Der Chef des britischen Gesundheitsdiensts NHS, Simon Stevens, sieht das Land angesichts einer Rekordzahl von Corona-Patienten in einer äußerst schwierigen Lage. "Viele von uns haben Verwandte, Freunde und Kollegen verloren. Und in einer Zeit, in der wir feiern würden, fühlen sich viele Menschen verständlicherweise ängstlich, frustriert und ausgelaugt", sagte Stevens in einer am Dienstag veröffentlichten Videobotschaft. "Und ausgerechnet jetzt sind wir wieder im Auge des Sturms, der mit einer zweiten Corona-Welle durch Europa und auch durch unser Land fegt."

Am Montag hatten die britischen Behörden 41 385 Corona-Neuinfektionen gemeldet - Tagesrekord seit Beginn der Pandemie. Außerdem werden derzeit mehr Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt als zum bisherigen Höhepunkt im Frühling. Die Chefin der Ärztevereinigung Doctors' Association UK, Samantha Batt-Rawden, schrieb auf Twitter, das Pflegepersonal leiste seit Monaten Extra-Arbeit. "Viele haben ihr Weihnachtsfest abgesagt, um sich freiwillig für zusätzliche Schichten zu melden. Aber die Wahrheit ist, dass viele völlig am Ende sind."

NHS-Chef Stevens dankte Pflegern, Ärztinnen und dem gesamten Personal für den Einsatz. Alle hätten Unglaubliches geleistet. "Manchmal bringen die schlimmsten Umstände das Beste in den Menschen zum Vorschein", sagte er. Stevens betonte, die Hoffnung liege nun auf der Impfung.

Großbritannien hat vor drei Wochen mit einer Massenimpfung mit dem Mittel des Mainzer Pharmaunternehmens Biontech <US09075V1026> und des US-Konzerns Pfizer <US7170811035> begonnen. Nun erhalten die ersten ihre zweite Dosis. Stevens sagte, er rechne damit, dass im späten Frühling alle gefährdeten Menschen im Land geimpft sein könnten. "Das ist vielleicht der größte Hoffnungsschimmer für das kommende Jahr."