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'Chance vertan' - Industrieverband kritisiert Corona-Beschlüsse

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat sich nach den neuen Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern enttäuscht gezeigt. Zwar gebe es notwendige Maßnahmen gegen die vierte Welle, sagte BDI-Präsident Siegfried Russwurm am Freitag laut Mitteilung. Sie blieben aber hinter den Erwartungen der Wirtschaft zurück. "Trotz aller angekündigten Kraftanstrengungen lösen diese Beschlüsse erneut nicht das Umsetzungsproblem des föderalen Flickenteppichs bei der Corona-Bekämpfung." Deutschland brauche einen bundeseinheitlichen Stufenplan mit klaren Maßnahmen und detaillierten Kriterien und Schwellenwerten für deren Anwendung. "Diese Chance haben Bund und Länder mit ihren Beschlüssen einmal mehr vertan."

Russwurm forderte die Bevölkerung dringend zu Impfungen auf, die oberste Bürgerpflicht seien. "Es darf nicht sein, dass eine kleine Gruppe von Impfverweigerern eine ganze Gesellschaft mit mehrheitlich Geimpften lähmt." Österreich zeige, dass in einer so dramatischen Lage auch eine Impfpflicht als letztes Mittel möglich sei. Zudem sei es unverständlich, dass es keine Impfpflicht für Beschäftigte in Schulen und Kitas geben solle. "Einmal mehr werden ungeimpfte Kinder, Jugendliche und deren Familien unnötigen Risiken durch eine Corona-Infektion und deren Langzeitfolgen ausgesetzt", kritisierte der BDI-Präsident. Die geschäftsführende Bundesregierung und die Ampelkoalitionäre müssten hier schnell nachsteuern.

Die Regel, dass nur noch Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) am Arbeitsplatz erscheinen dürfen, lobte der BDI als richtigen Schritt. Hier müsse es aber wie bei der Pflicht zur Heimarbeit ausreichend Gestaltungsspielraum geben.

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