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CGTN: Kritik an britischer Aufsichtsbehörde wegen „Zensurakt" aufgrund von Verbot von CGTN

·Lesedauer: 3 Min.

Die britische Kommunikationsaufsichtsbehörde Ofcom wurde für ihre Entscheidung kritisiert, China Global Television Network (CGTN) aus politischen Gründen zu verbieten und mit einer Geldstrafe zu belegen.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20210310005964/de/

CGTN headquarters building in Beijing. /CFP

Eine Gruppe von Journalisten, Filmemachern und Künstlern kritisierte kürzlich in einem offenen Schreiben einen „Zensurakt" seitens der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom, veröffentlicht von der No Cold War- Kampagne und Morning Star.

„Die Entscheidung der Ofcom, CGTN die Sendelizenz zu entziehen, ist ein Akt der Zensur, der nicht im Interesse Großbritanniens und seiner Bevölkerung liegt", heißt es in dem offenen Schreiben, in dem dieser Schritt als „Angriff auf die freie Meinungsäußerung" bezeichnet wird.

Ofcom entzog CGTN Anfang Februar die Sendelizenz in Großbritannien mit der Begründung, dass der Sender letztlich kontrolliert würde und politische Eigenschaften habe. Peking bezeichnete den Schritt als politische Repression gegen chinesische Medien.

In ihrem Schreiben stellten die Unterzeichner die Begründung für das Verbot von CGTN durch die Ofcom in Frage.

„Die Begründung der Ofcom für die Abschaltung von CGTN ist, dass jeder Inhaber einer Sendelizenz in Großbritannien nicht von politischen Gremien kontrolliert werden darf. Dieses Gesetz wird jedoch nur selektiv angewendet. Zahlreiche private und staatliche Sender haben eine klare politische Agenda oder Kontrolle – der BBC selbst beispielsweise, die ihre Mitarbeiter vom britischen Geheimdienst MI5 überprüfen ließ, wurde die Sendelizenz nicht entzogen", hieß es.

In dem Schreiben wurde die Ofcom aufgefordert, ihre Entscheidung rückgängig zu machen und CGTN erneut eine Sendelizenz zu erteilen.

CGTN ist zu ausgewogener Berichterstattung verpflichtet

Ein Sprecher von CGTN forderte am Dienstag die britische Aufsichtsbehörde auf, sich die in dem Schreiben geäußerten Meinungen in Ruhe anzuhören und ihr politisches Vorgehen gegen chinesische Medien zu beenden.

Der Sprecher sagte, dass CGTN als internationaler Nachrichtensender verpflichtet sei, seinem globalen Publikum „detaillierte, zeitnahe und objektive Nachrichten und Informationen mit vielfältigen und ausgewogenen Ansichten" bereitzustellen.

„China ist zunehmend mit dem Rest der Welt, einschließlich Großbritannien, verbunden und dort engagiert", so der Sprecher in einer Erklärung. „Es ist unsere Verantwortung, chinesische Standpunkte und Perspektiven in unserer Berichterstattung darzustellen, was unsere Zuschauer erwarten und auch im Interesse der Öffentlichkeit ist."

‚Die Welt sollte in der Lage sein, Chinas Stimme zu hören‘

In einer separaten Erklärung am Dienstag brachte der Sender CGTN zum Ausdruck, er sei enttäuscht über die jüngsten Sanktionsentscheidungen und Entscheidungen der Ofcom gegen den Sender und lehne diese entschieden ab.

Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom verurteilte CGTN am Montag zu einer Geldstrafe von 225.000 britischen Pfund (etwa 263.000 EUR) wegen „Verletzung der Regeln über Fairness, Privatsphäre und gebotener Unparteilichkeit", nur wenige Wochen nachdem sie dem Sender die Sendeerlaubnis in Großbritannien entzogen hatte.

„CGTN glaubt, dass seine Berichterstattung über die gewalttätigen Proteste 2019 in der Sonderverwaltungszone Hongkong fair, wahrheitsgemäß und ordnungsgemäß unparteiisch war", heißt es in der Erklärung.

„Als Nachrichtensender aus China hat CGTN es dem weltweiten Publikum ermöglicht, ein vollständigeres Bild der Ereignisse in Hongkong zu erhalten und zu vernehmen, indem es über die Stimmen berichtete, die sich gegen Gewalt und Zerstörung stellen", betonte der Sender. „Die Tatsache, dass CGTN von der Ofcom für seine objektive Berichterstattung über die Veranstaltung sanktioniert wurde, ist ungerecht."

"IChinas hören und das wahre Bild klarer erkennen kann", heißt es weiter.

Auf einer regulären Pressekonferenz am Dienstag forderte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, die Ofcom und bestimmte Personen auf, die politische Manipulation umgehend zu unterlassen und ihre Fehler zu korrigieren, und bezeichnete das Vorgehen als „unverhohlene politische Unterdrückung".

https://news.cgtn.com/news/2021-03-10/UK-regulator-criticized-for-act-of-censorship-by-banning-CGTN-YvNehReHaE/index.html

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Originalversion auf businesswire.com ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20210310005964/de/

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