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CGTN: Wie Chinas zentrales Kommandosystem zur Eindämmung von COVID-19 beigetragen hat

Chinas zentralisiertes und effizientes Kommandosystem war laut einem kürzlich veröffentlichten White Paper der Regierung eine starke Garantie für das Land, den Kampf des gesamten Volkes gegen COVID-19 zu gewinnen.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20200611005336/de/

Das am 7. Juni veröffentlichte Dokument schildert Chinas Kampf gegen COVID-19 und erläutert seine mühevollen, aber wirksamen Anstrengungen, den Ausbruch im eigenen Land unter Kontrolle zu bringen, sowie seine raschen Reaktionen, um die Ausbreitung weltweit einzudämmen.

Das Coronavirus habe China kalt erwischt, so das White Paper, doch die chinesische Regierung habe rasch gehandelt, um das Virus zu bekämpfen und Patienten medizinische Behandlung zukommen zu lassen, wobei sie dem Leben und der Gesundheit der Menschen Vorrang einräumte.

Seit die ersten Fälle Ende Dezember 2019 entdeckt wurden, hat China gründliche, strenge und umfassende Präventions- und Kontrollmaßnahmen ergriffen und Quarantäne und Isolation in einem noch nie dagewesenen Ausmaß durchgesetzt.

Im ganzen Land wurden medizinische Ressourcen mobilisiert, und alle Bedürftigen wurden getestet, unter Quarantäne gestellt, ins Krankenhaus eingewiesen oder behandelt. Mit diesen Maßnahmen war das Land in der Lage, den Ausbruch schnell einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Das White Paper teilt Chinas Kampf gegen die Epidemie in fünf Etappen ein: „Schnelle Reaktion" (27. Dezember 2019 bis 19. Januar 2020), „Erste Eindämmung" (20. Januar bis 20. Februar), „Einstellige Zunahme neuer Fälle im Inland" (21. Februar bis 17. März), „Erster Sieg in einer kritischen Schlacht" (18. März bis 28. April) und "Seuchenbekämpfung, neue Normalität" (ab 29. April).

Zeitleiste: Chinas Kampf gegen COVID-19 in fünf Etappen

Graphiken: Einblick in Chinas Bemühungen zur Eindämmung des Coronavirus

Dem White Paper zufolge brauchte China mehr als drei Monate, um einen ersten Sieg in der Schlacht gegen COVID-19 zu verkünden. Dies war dank des zentralisierten und hocheffizienten Kommandosystems des Landes möglich, folgert das White Paper.

Unter der starken Führung des Zentralkomitees der KPCh, mit Xi Jinping im Mittelpunkt, üben die Zentralbehörden das Oberkommando aus, während die lokalen Behörden und alle Sektoren der Führerschaft und den Anweisungen der Zentralbehörden folgen, ihre jeweiligen Aufgaben erfüllen und miteinander kooperieren.

Präsident Xi übernahm von Beginn des Ausbruchs an das volle Kommando über die Kontrollbemühungen. Er leitete 14 Sitzungen des Ständigen Ausschusses des Politbüros des Zentralkomitees der KPCh, vier Sitzungen des Politbüros, Sitzungen der Zentralkommission für gesetzesbasierte Regierungsführung, der Zentralkommission für Cyberspace-Angelegenheiten, der Zentralkommission für weitere Reformen und der Zentralkommission für auswärtige Angelegenheiten sowie einTreffen mit prominenten Persönlichkeiten, die nicht der KPCh angehören. Bei diesen Sitzungen hörte er Informationen über die Arbeit zur Epidemieprävention und -bekämpfung und traf Entscheidungen über Gesamtpläne zur Verstärkung der Kontrollbemühungen und der internationalen Zusammenarbeit.

Der Präsident prüfte die Reaktion der Gemeinschaften und die COVID-19-Forschung in Peking und besuchte Wuhan, um die Reaktion an vorderster Front zu leiten. Er inspizierte auch die Provinzen Zhejiang, Shaanxi, Shanxi und Gansu, wo er über die Fortschritte bei der Koordinierung der Seuchenprävention und -bekämpfung mit der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung sowie der Armutsbekämpfung informiert wurde.

In der Zwischenzeit koordinierte die Zentralregierung die Arbeit der Epidemiebekämpfung. Premierminister Li Keqiang führte als Leiter der Zentralen Führungsgruppe für die Prävention und Kontrolle neuartiger Coronaviren den Vorsitz bei mehr als 30 Sitzungen zur COVID-19-Kontrolle und der Wiederaufnahme der Wirtschaft.

Am 7. Januar erteilte Xi Anweisungen zur Arbeit im Bereich der Epidemieprävention und -bekämpfung, als er den Vorsitz bei einer Sitzung des Ständigen Ausschusses des Politbüros des Zentralausschusses der KPCh führte.

Am 23. Januar wurde Wuhan, eine Megastadt mit mehr als 10 Millionen Einwohnern, in einem beispiellosen Versuch, die Ausbreitung des Virus einzudämmen, abgeriegelt.

Die Zentralregierung mobilisierte medizinisches Fachpersonal und medizinische Versorgungsgüter sowie Vorräte für den täglichen Lebensbedarf wie Nahrungsmittel und Energie, um Wuhan und Hubei zu unterstützen. Gleichzeitig wurden im ganzen Land wichtige Nothilfemaßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit veranlasst.

Am 25. Januar setzte der Ständige Ausschuss des Politbüros des Zentralkomitees der KPCh eine zentrale Führungsgruppe für die Epidemie ein, entsandte ein zentrales Führungsteam und forderte eine behördenübergreifende Task Force des Staatsrates auf, sich umfassend an der Koordinierung zu beteiligen.

Die zentrale Führungsgruppe begab sich am 27. Januar nach Wuhan, um die Prävention und Kontrolle von COVID-19 zu untersuchen und zu leiten. Premierminister Li, der die Führungsgruppe leitete, begab sich ebenfalls nach Wuhan, um die Frontlinien zu inspizieren.

Anfang Februar forderte Xi bei Treffen mit den leitenden Führungskräften der KPCh Maßnahmen zur Umsetzung höherer Einweisungs- und Behandlungsraten und niedrigerer Infektions- und Todesfallraten. Außerdem forderte er die Regierungen auf allen Ebenen auf, gezielte Maßnahmen zur raschen Eindämmung des Ausbruchs zu ergreifen.

Offizielle Daten zeigten, dass viele Provinzen ab dem 21. Februar damit begannen, das Niveau ihrer wichtigsten Notfallmaßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu senken, was darauf hindeutet, dass der COVID-19-Ausbruch unter Kontrolle war.

Am 11. März fielen die täglich neu auftretenden Fälle auf dem chinesischen Festland zum ersten Mal auf einstellige Ziffern. Eine Woche später meldete das chinesische Festland zum ersten Mal keinen Anstieg der Fälle im Inland.

Als China einen frühen Sieg bei der Eindämmung von COVID-19 erklärte und die Seuchenprävention und -bekämpfung normalisierte, traf die oberste Führung der KPCh Vorkehrungen, um die Reisebeschränkungen kontinuierlich aufzuheben und die Wirtschaftstätigkeit zu öffnen.

Am 7. Mai gab die Zentralregierung Richtlinien für eine normalisierte Epidemieprävention und -bekämpfung heraus.

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