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Dieser CEO feuerte über 900 Mitarbeiter über Zoom, nachdem ihre Produktivität gemessen wurde

·Lesedauer: 2 Min.
900 auf einen Streich – so vielen Angestellten hat Better.com-CEO Vishal Garg via Zoom gekündigt. Denn digitale Produktivitätsmessungen hätten ergeben, dass viele von ihnen nicht ihre vollen acht Stunden arbeiteten.
900 auf einen Streich – so vielen Angestellten hat Better.com-CEO Vishal Garg via Zoom gekündigt. Denn digitale Produktivitätsmessungen hätten ergeben, dass viele von ihnen nicht ihre vollen acht Stunden arbeiteten.

Vishal Garg, CEO des Online-Kreditgebers Better.com, hat vergangene Woche mehr als 900 Angestellte via Zoom entlassen. Grund dafür sei die unzureichende Arbeitsleistung der gefeuerten Personen gewesen. Garg warf "mindestens 250" ehemaligen Mitarbeitern vor, nicht mehr als zwei Stunden täglich gearbeitet zu haben. Damit hätten sie die Firma bestohlen. Das US-Wirtschaftsmagazin Fortune berichtete erstmals von dem Vorfall.

Laut Fortune schrieb Garg in einer firmeninternen Nachricht an die Mitarbeitenden: "Wisst ihr, dass mindestens 250 der entlassenen Personen durchschnittlich zwei Stunden täglich gearbeitet haben, aber für acht Stunden oder mehr bezahlt wurden? Die haben von euch gestohlen und ebenso haben sie von den Kunden gestohlen, die die Rechnungen zahlen, mit denen ihr eure Rechnungen bezahlt. Informiert euch." Garg gab im Nachhinein zwar zu, dass er einen anderen Tonfall hätte wählen können. Hinter der Aussage selbst stehe er aber nach wie vor.

Die Kündigungen waren der erste Schritt in Richtung "Better 2.0"

Die große Anzahl der Kündigungen ist Folge einer detaillierten Datenanalyse des Unternehmens. Better.com untersuchte sämtliche arbeitsrelevanten Informationen der Angestellten: Wann sie Telefonanrufe annahmen, tätigten und ablehnten oder wie oft sie zu Kundenmeetings erschienen. Diese Produktivitätsanalyse entschied schlussendlich darüber, wer entlassen wurde und wer bleiben durfte.

Die nächsten Monate dürften jedoch auch für Letztere kein Zuckerschlecken werden. Kurz nach den Entlassungen kündigte Garg in einem unternehmensweiten Meeting an, in Zukunft eine andere Vision für Better.com zu verfolgen. Er nannte diese neue Firmenära "Better 2.0". Wie aus diversen Mitschnitten des Meetings hervorgeht, wolle er ehrgeizigere, ambitioniertere und skrupellosere Arbeitskräfte als zuvor. Er wolle das Unternehmen dadurch um ein Zehn- bis Hundertfaches wachsen lassen. Neben strikteren Deadlines sollen sich die Angestellten des Online-Hypothekeninstituts von nun an darauf einstellen, dass ihre Arbeit sorgfältiger beobachtet werde.

Dieser Text wurde von Anika Faber aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.

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