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CDU-Generalsekretär Ziemiak dringt auf Verlängerung des Baukindergelds bis Ende 2021

·Lesedauer: 1 Min.

Das Baukindergeld hat das Bundeskabinett bereits um drei Monate bis Ende März 2021 verlängert. Doch CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak reicht das noch nicht.

Seit 2018 bekommen Familien für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie den staatlichen Zuschuss, den der CDU-Generalsekretär gern noch bis Ende 2021 beibehalten möchte. Foto: dpa
Seit 2018 bekommen Familien für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie den staatlichen Zuschuss, den der CDU-Generalsekretär gern noch bis Ende 2021 beibehalten möchte. Foto: dpa

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich für eine weitere Verlängerung des Baukindergeldes um neun Monate bis Ende 2021 ausgesprochen. Ziemiak sagte der „Saarbrücker Zeitung“ an diesem Freitag, dass sich Familien durch die Förderung den Kauf einer Immobilie zutrauen könnten und damit einen wichtigen Beitrag zur eigenen Altersvorsorge leisten würden. Die Bundesregierung hat für die Maßnahme insgesamt zehn Milliarden Euro eingeplant.

„Auch durch Corona wurden Mittel, die bereits im Haushalt eingestellt sind, nicht abgerufen. Damit könnte sich eine Verlängerung finanzieren lassen.“ Seit dem 18. September 2018 bekommen Familien für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie der staatliche Zuschuss. Pro Kind gibt es 12.000 Euro, ausgezahlt in zehn Jahresraten zu je 1200 Euro.

Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch die Frist für das Baukindergeld um drei Monate verlängert. Sie gilt jetzt nicht mehr bis Ende dieses Jahres, sondern bis Ende März. Die Leistung kann somit beantragen, wer bis zum 31. März 2021 eine Baugenehmigung erhält oder eine Immobilie kauft.

Die Regierung hatte erklärt, durch Corona hätten sich die Erteilung von Baugenehmigungen und die Unterzeichnung von Kaufverträgen teilweise verzögert.

Wie das Bundesinnenministerium am Mittwoch weiter mitteilte, hatten bis Ende August 2020 rund 260.500 Familien die Förderung für die eigenen vier Wände beantragt. Dadurch sind für das vor zwei Jahren eingeführte Baukindergeld den Angaben zufolge Mittel in Höhe von rund 5,5 Milliarden Euro gebunden.

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