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CDU-Chef Merz: Ambitionen Chinas ernst nehmen

BERLIN (dpa-AFX) - CDU-Fraktionschef Friedrich Merz hat vor einer Dominanz Chinas gewarnt. Merz sagte am Freitag in Berlin beim "Tag des deutschen Familienunternehmens", er rechne mit einer "unverändert aggressiven Rhetorik gegen den Rest der Welt". China habe den Anspruch, spätestens im Jahre 2049, dem 100. Gründungsjahr der Volksrepublik, "die beherrschende ökonomische-, politische- und militärische Macht der Welt zu sein". Dies müsse man ernst nehmen.

Deutschland stehe diesbezüglich "vor größten Herausforderungen". Diese könne man nicht alleine stemmen, sondern nur mit "Formen der Zusammenarbeit", so Merz. Dabei begrüßte er unter anderem auch die Teilnahme der Länder Indien, Südafrika, Indonesien, Argentinien sowie Senegal am G7-Gipfel im bayerischen Elmau, der am vergangenen Dienstag zu Ende ging. Merz bedauerte jedoch, dass die sieben großen Industrieländer diese fünf Gäste nicht zu einem gemeinsamen Abschlusskomitee bezüglich des Ukraine-Krieges gewinnen konnten.

Zuvor hatte der chinesische Botschafter in Deutschland westliche Staaten vor einem Konfrontationskurs in den Handelsbeziehungen gewarnt. Wu Ken sagte, eine Abkopplung aus politischen Motiven und politischem Druck würde Instabilität und Unsicherheit nur vermehren. Dies läge nicht im Interesse der deutschen Wirtschaft.

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