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Cathie Wood & der Ark Innovation ETF: Parallele zum Jahr 2000?

·Lesedauer: 3 Min.
Verkehrszeichen: Vorsicht Schleudergefahr

Cathie Wood und der Ark Innovation ETF machen weiterhin Schlagzeilen. Und wenn ich das mal behaupten darf: In Summe und langfristig orientiert gute. Die Starinvestorin hat mit ihrem wohl bekanntesten Investment-Vehikel den breiten Markt im vergangenen Jahrzehnt hinter sich gelassen. Ein Zeitraum, der für Foolishe Investoren relevant ist.

Natürlich gibt es Kritiker an Cathie Wood und ihrem Ark Innovation ETF. Die letzten Monate sind auch aufgrund des Tech-Crashs weniger erfolgreich gewesen. Aber mal im Ernst: Wen jucken Monate in einem Foolishen, unternehmensorientierten und auf Wachstumsaktien bedachten Ansatz? Eigentlich niemanden. Oder kurzfristige Investoren, die den Ansatz nicht verstehen.

Jetzt gibt es Schlagzeilen, wonach eine Korrektur oder sogar ein Crash zu der Starinvestorin und ihrem Investment-Vehikel möglich sein könnte. Ja, sogar eine Parallele zum Jahr 2000 mit einem Dotcom-Crash scheint zu bestehen. Was ist an der Kritik dran? Könnte für Foolishe Investoren, die auf diesen Ansatz oder sogar direkt auf den ETF setzen, eine Gefahr bestehen?

Cathie Wood & der Ark Innovation ETF: Wie das Jahr 2000?

Genauer gesagt ist es ein Analyst aus dem Hause JPMorgan, der ein solches Szenario ins Spiel gebracht hat. Seiner Ansicht nach könne die Dynamik, der Cathie Wood und ihr Ark Innovation ETF besitzen, etliche Parallelen zum Jahre 2000 kurz vor dem Platzen der Dotcom-Blase aufweisen. Auch damals sind viele Internet-Unternehmen hoch bewertet gewesen und standen vor einer Korrektur.

Was den Passivfonds selbst betreffe, könnte die Starinvestorin möglicherweise mit einem abnehmenden Momentum zu Verkäufen gezwungen sein. Eine Underperformance könnte es notwendig machen, dass sie einzelne Positionen zumindest jeweils ein wenig auflöst, um den Investoren ihr Geld zurückzuzahlen. Ist der Spuk um Cathie Wood und ihren Ark Innovation ETF daher schon wieder vorbei?

Richtig ist jedenfalls: Wachstumsaktien könnten teuer bewertet sein. Zudem sind sie anfällig für Volatilität. Der entscheidende Unterschied ist jedoch: Cathie Wood ist so weitsichtig, dass sie das bei ihrem Ark Innovation ETF berücksichtigt. Für mich reicht das alleine bereits aus, um den Ansatz nicht infrage zu stellen.

Crash, Korrektur & Co.: Eingeplant

Natürlich könnten Privatinvestoren den Ark Innovation ETF in die Knie zwingen. Womöglich könnten Mittel aus dem Passivfonds abgezogen werden. Szenarien, die Cathie Wood als erfahrene Börsenpersönlichkeit kennt. Der Analyst aus dem Hause JPMorgan dürfte ihr hier nix Neues erzählen.

Das, worum es eigentlich geht, ist jedoch etwas anderes: den unternehmensorientierten Ansatz mit Blick auf trend- und wachstumsstarke Aktien. Die Starinvestorin hat bereits bewiesen, dass dieser Ansatz funktioniert und den Markt schlagen kann. Eine Erkenntnis, die über ein Jahrzehnt und damit in einem relevanten Zeitraum gereift ist.

Insofern können Foolishe Investoren bei Cathie Wood und dem Ark Innovation ETF eigentlich beruhigt sein. Bleiben sie an Board, sitzen Volatilität aus und sind überzeugt, dass trendstarke Wachstumsaktien langfristig marktschlagend bleiben, hat sich am Chance-Risiko-Verhältnis wenig verändert. Auch nicht daran, dass Innovationen langfristig marktschlagende Renditen ermöglichen dürften.

Der Artikel Cathie Wood & der Ark Innovation ETF: Parallele zum Jahr 2000? ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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