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Cash für den Crash aufbauen: Wie vorgehen?

·Lesedauer: 2 Min.
Nel-Aktie Allianz-Aktie
Nel-Aktie Allianz-Aktie

Kommt es zum Crash, ist Cash natürlich ein Mittel der Wahl. Im Zweifel gilt, dass Liquidität in einer solch volatilen Phase dabei hilft, sie als Investor besser zu überstehen. Eine entscheidendere Frage ist jedoch: Wie soll man das denn aufbauen?

Ich denke, für heute belassen wir es dabei, nicht auf Spartricks einzugehen und wie man effizient Geld beiseitelegt. Nein, sondern konzentrieren uns auf die Möglichkeiten, wie man aus dem eigenen Portfolio heraus Cash für den Crash aufbauen kann. Vielleicht ist das jetzt für dich das Mittel der Wahl, um dich vorzubereiten.

Cash für den Crash aufbauen: Lass die Dividenden unberührt

Zunächst einmal besteht die Option, dass man Cash für den Crash als Investor aufbauen kann, indem man die Dividenden unberührt lässt. Unter der Voraussetzung natürlich, dass man überhaupt welche erhält. Als Investor mit einem klaren Fokus auf Wachstumsaktien oder auch als ETF-Investor in thesaurierende Indexfonds hat man diese Möglichkeit jedenfalls nicht.

Natürlich ist es clever, Dividenden zu reinvestieren. So manches spricht auch dafür, dass man sich dafür nicht zu viel Zeit lassen sollte. Der Zins- und Zinseszinseffekt möchte schließlich konsequent weitergeführt werden. Aber: Wenn du einen Crash befürchtest, so können diese Opportunitätskosten es doch unterm Strich wert sein.

Ich sage schließlich nicht: Reinvestiere deine Dividenden gar nicht. Nein, sondern bloß: Halte vielleicht etwas Cash für den Crash an der Seitenlinie. Auch wenn das kurzfristig möglicherweise etwas Rendite kosten mag, die Opportunitätskosten könnten es langfristig orientiert wert sein. Zumal die eigenen Dividenden ein guter Weg sein können, um ein liquides Polster für den Fall der Fälle aufzubauen. Eine zweite wichtige Frage ist natürlich, wie hoch der Mittelzufluss in einem kürzeren Zeitraum sein kann.

Aktien verkaufen: Gewinner oder Verlierer?

Eine zweite Variante, um Cash für den Crash aufzubauen, ist das Verkaufen von Aktien. Wobei sich hier die Frage stellt: Sollte ein Foolisher Investor lieber eine Gewinner-Aktie verkaufen, weil hier der Erlös möglicherweise höher ist? Oder aber eine Verlierer-Aktie veräußern? Exzellente Frage, auf die ich für mich jedenfalls eine klare Antwort habe.

Ich würde die Verlierer-Aktie lieber auf einem hohen Niveau verkaufen. Warum? Ganz einfach: Weil die Wahrscheinlichkeit, dass eine Gewinner-Aktie nach einem Crash wieder auf ein altes Hoch zurückfindet für mich höher ist, als dass eine Verlierer-Aktie auf das derzeitige Niveau zurückfindet. Außerdem ist es überaus unFoolish, Gewinner-Aktien zu verkaufen, um Cash aufzubauen. Das hätte sogar etwas von Markt-Timing, wenn man mittel- bis langfristig wieder zu der Aktie zurückkehren würde.

Insofern können die aktuellen Höchststände vielleicht ein guter Anlass sein, um sich von Verlierer-Aktien im eigenen Depot zu trennen. Oder, im Zweifel: Um Cash für den Crash aufzubauen, um in einer volatilen Phase handlungsfähig zu sein.

Der Artikel Cash für den Crash aufbauen: Wie vorgehen? ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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