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Byron Wien sieht Einbruch beim S&P 500, danach Rally auf 4.500

Lu Wang (News)
·Lesedauer: 3 Min.

(Bloomberg) -- Die US-Aktienkurse werden in den kommenden Monaten fallen, bevor sie ihre Rekord-Rally wieder aufnehmen, und ein schnelleres Wirtschaftswachstum werde die Inflation ankurbeln und zu höheren Renditen bei US-Treasuries führen, schreibt Byron Wien in seiner jährlichen “Liste der Überraschungen”.

Der S&P 500 werde in der ersten Hälfte des Jahres 2021 um fast 20% fallen und dann auf 4.500 steigen, geht aus einer Mitteilung hervor, die von Wien, stellvertretender Vorsitzender des Geschäftsbereichs Private Wealth Solutions von Blackstone Group Inc, und dem Chefanlagestrategen Joe Zidle verfasst wurde. Das US-Wirtschaftswachstum werde 6% übersteigen, was die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen auf 2% treiben werde, prognostizieren sie.

Der S&P 500 fiel am Montag in New York um 1,5% auf 3.700,65, während die 10-Jahres-Rendite am Dienstagmorgen bei 0,93% lag.

“Der Erfolg von fünf bis zehn Impfstoffen zusammen mit einer Verbesserung der Therapeutika ermöglicht es den USA, bis zum Memorial Day 2021 (31. Mai) zu einer gewissen Form von ‘Normalität’ zurückzukehren”, prognostizierten sie. “Wir beginnen den längsten Konjunkturzyklus in der Geschichte und übertreffen den Zyklus von 2010 bis 2020.”

Der 87-jährige Wien, ein ehemaliger Morgan-Stanley-Stratege, veröffentlicht seine Liste seit 1986 und ist einer der am stärksten beachteten Analysten an der Wall Street. Vor einem Jahr prognostizierte er, dass der S&P 500 an seine Rekord-Rally anknüpfen und irgendwann über 3.500 steigen würde. Auch würde das gedämpfte Wirtschaftswachstum die Federal Reserve bewegen, ihren Leitzins auf 1% zu senken. Um die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie zu bekämpfen, senkte die US-Notenbank die Zinsen auf fast Null. Die US-Aktien-Benchmark beendete das Jahr mit einem Allzeithoch von 3.756,07.

Einige seiner Prognosen für 2020 haben sich jedoch nicht bewahrheitet, beispeilsweise die einer Rally des Ölpreises auf über 70 Dollar je Barrel und ein Anstieg der Renditen zehnjähriger Staatsanleihen in Richtung 2,5%. Als Fehleinschätzung erwies sich auch sein Pessimismus gegenüber Technologiegiganten wie Apple Inc. und Amazon.com Inc., die ihre Marktführerschaft verlieren würden.

Für das kommende Jahr erwarten Wien und Zidle, dass die Fed und das Finanzministerium ihre akkommodierende Politik fortsetzen werden, um die Wirtschaft zu stützen. Eine schnellere, wenn auch noch bescheidene Inflation dürfte weitere Gold-Gewinne anschieben und die Attraktivität von Kryptowährungen steigern, sagten sie. Das Duo rechnet auch mit einer Umkehr des Dollar-Abwärtstrends, da die an Fahrt gewinnende Wirtschaft und die anziehenden Finanzmärkte Investoren locken, die von der steigenden Verschuldung und dem langsameren Wachstum Europas und Japans “desillusioniert” sind.

Wiens Überraschungsliste listet Ereignissen auf, denen Investoren eine Eintrittswahrscheinlichkeit von einem Drittel beimessen, für die er jedoch eine Chance von über 50% sieht. Nachfolgend seine weiteren Prognosen für 2021:

Die Fed verlängert die Laufzeit der Anleihekäufe, um höhere Renditen am langen Ende der Kurve zu verhindernDer frühere Präsident Donald Trump gründet seinen eigenen Fernsehsender und plant seine Kampagne 2024Chinesische Aktien führen die Schwellenländer an, nachdem Präsident Joe Biden beginnt, die Handelsbeziehungen mit China wiederherzustellenZyklische Aktien übertreffen defensive, Small Caps schlagen Large Caps. Big-Cap-Technologie, wahrscheinlich die Quelle der Liquidität, wird in dem Jahr hinterherhinkenDas Justizministerium mildert seine Haltung gegenüber Google und Facebook, überzeugt von dem Argument, dass der Verbraucher tatsächlich von den Dienstleistungen dieser Unternehmen profitiertDer Preis der Ölsorte West Texas Intermediate steigt auf 65 Dollar pro Barrel im Zuge einer Normalisierung der Wirtschaftstätigkeit. Sowohl Energieanleihen als auch -aktien legen eine Rally hin

Überschrift des Artikels im Original:Byron Wien Says S&P 500 Will Tumble Before Rallying to 4,500 (1)

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