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BYD-Aktie: 1 positive und 3 negative News

·Lesedauer: 3 Min.
Elektroautos an E-Ladestationen
Elektroautos an E-Ladestationen

BYD (WKN: A0M4W9)-Aktien sind im Jahr 2020 sehr stark gestiegen. Sie profitierten vom Elektroautoboom, während der Absatz der treibstoffbetriebenen Fahrzeuge krisenbedingt einbrach. Zudem fördern viele Länder den Elektroautokauf, während sich Verbrenner zukünftig eher verteuern könnten.

2021 entwickelten sich BYD-Aktien hingegen nur noch wie der breite Markt. Ein Grund dafür könnte die sehr hohe Bewertung sein. So wurde 2020 bereits sehr viel des zukünftigen Wachstums in die Aktien eingepreist. Somit sind die Erwartungen hoch, die BYD in den kommenden Jahren erfüllen muss, um die aktuellen Kurse rechtfertigen zu können.

1. BYD mit kräftiger Absatzsteigerung

Aktuell boomt der Absatz der Fahrzeuge mit neuen Antrieben (NEVs). Allein im Dezember 2021 stieg ihre Verkaufszahl um 225,7 % auf 93.945 Einheiten. Plug-In-Hybride legten zwar prozentual mit 448,6 % auf 44.506 Autos am stärksten zu, aber von den reinen Elektroautos wurden mit 48.317 zahlenmäßig mehr Wagen verkauft.

Verbrenner erfuhren hingegen einen Verkaufseinbruch um 81,2 % auf 5.167 Wagen. Ihr Anteil am BYD-Gesamtabsatz liegt nur noch bei 5,2 %, während die NEVs auf 94,8 % kommen. Insgesamt verkaufte der chinesische Konzern im Dezember 2021 99.112 Fahrzeuge und steigerte so seinen Absatz um 76 %. Aber selbst bei dieser Wachstumsrate ist ein zukünftiges Kurs-Gewinn-Verhältnis von 117,7 bereits sehr hoch (06.01.2022).

Im Gesamtjahr 2021 verkaufte BYD 740.131 Fahrzeuge und steigerte so seinen Absatz um 73,34 %. NEVs legten um 218,3 % auf 603.783 Wagen zu. Auch im Gesamtjahr 2021 verkaufte BYD mit 320.810 mehr reine Elektroautos als Plug-In-Hybride, von denen 272.935 Wagen abgesetzt wurden. Bei den Verbrennern brach hingegen der Absatz um 42,54 % auf 136.348 Einheiten ein. 2022 setzt sich dieser Trend sehr wahrscheinlich weiter fort.

1. BYD durch COVID-19-Politik negativ beeinflusst

Doch auch BYD bleibt nicht von Problemen verschont. So verfolgt China eine sehr strenge COVID-19-Politik. Bereits bei wenigen Fällen riegelt der Staat gesamte Städte ab. Gerade bei der leichter übertragbaren Omikron-Variante könnte es so 2022 zu Produktionsproblemen kommen.

Zuletzt trat dieser Fall in Xian ein, wo BYD ein Werk besitzt. Seit dem 3. Januar 2022 läuft die Produktion nach Konzernangaben wieder normal. Doch auch nur kurze Unterbrechungen führen zu großen Rückschlägen und Lieferkettenschwierigkeiten. BYD verfügt in China über acht Werke, die unter den strengen Maßnahmen leiden könnten.

2. China reduziert NEV-Förderung

Auch China fördert den Elektroauto-Absatz. Doch 2022 sinkt die Unterstützung um 30 % und 2023 fällt sie komplett weg. Zwar sinken infolge der steigender Verkaufszahlen die Fahrzeugpreise, aber dennoch könnte der BYD-Absatz unter dieser Maßnahme leiden.

3. Probleme in den Niederlanden

In den Niederlanden werden alle 246 BYD-Busse, die Keolis betreibt, bereits zum zweiten Mal überprüft. Zu den Problemen gehören beispielsweise defekte Heizungen, schiefe Fahrersitze, zugige Fahrerkabinen und vibrierende Lenkräder, die nach links oder rechts ziehen. Unter diesen Vorfällen könnte BYDs Image und Absatz leiden.

Der Artikel BYD-Aktie: 1 positive und 3 negative News ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von BYD.

Motley Fool Deutschland 2022

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