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Bundestag soll Verbot unfairer Lebensmittel-Praktiken beschließen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Landwirte und andere Lebensmittel-Lieferanten sollen besser davor geschützt werden, dass sie große Handelsketten unter Druck setzen. Darauf zielen Gesetzespläne von Agrarministerin Julia Klöckner (CDU), die der Bundestag am Donnerstag (19.20) beschließen soll. Damit sollen viele umstrittene Praktiken verboten werden, etwa plötzliches Stornieren bestellter leicht verderblicher Lebensmittel oder einseitige Änderungen von Liefer- und Zahlungsbedingungen.

Klöckner sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Wir stärken die Verhandlungsposition kleiner Erzeuger und Lieferanten gegenüber dem Handel." Dabei gehe es um bessere Erlöse und mehr Augenhöhe. Denn gerade Landwirte kämpften einen ungleichen Kampf "David gegen Goliath". Lieferanten sei häufig nichts anderes übrig geblieben, als unfaire Bedingungen zu akzeptieren, wollten sie nicht ausgelistet werden. Das werde mit dem Gesetz ein Ende haben. "Es muss gelten, was eigentlich die selbstverständlichen Leitlinien des ehrbaren Kaufmanns sind", sagte Klöckner. Den Plänen muss auch der Bundesrat zustimmen.