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Bundesregierung will Flughäfen mit 900 Millionen Euro stützen

William Wilkes und Birgit Jennen
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Deutschland plant eine Finanzspritze für die strauchelnden Flughäfen des Landes in Höhe von 900 Millionen Euro. Der Betrag soll zusätzlich zu der Multi-Milliarden-Summe gewährt werden, mit der bereits das Überleben des Pandemie-geschädigten Luftverkehrssektor gesichert werden soll.

Die Bundesregierung wird den Flughäfen Berlin-Brandenburg, Köln-Bonn und München ein Paket aus Darlehen, Zuschüssen und Anteilserwerb im Wert von mehr als 400 Millionen Euro anbieten, wie aus einem Dokument des Verkehrsministeriums hervorgeht, in das Bloomberg News Einblick hatte.

Weitere 12 Flughäfen, darunter das Frankfurter Drehkreuz der Deutschen Lufthansa AG, sollen zusammen 200 Millionen Euro erhalten, sofern die Länderregierungen sich an der Stützungsaktion beteiligen. Eine Aufschlüsselung der Beträge enthielt das Dokument nicht.

Die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) würde im Gegenzug für eine Beteiligung eine Kapitalspritze von 300 Millionen Euro erhalten. Die Pakete müssen mit den Kommunen und anderen Flughafeneigentümern abgestimmt werden, eine Ablehnung ist aber unwahrscheinlich.

Die Drehkreuze werden nach Prognosen des Flughafenverbandes ADV in den Jahren 2020 und 2021 zusammen 3 Milliarden Euro verlieren.

Überschrift des Artikels im Original:Germany Planning $1.1 Billion Bailout of Embattled Airports

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