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Bundesregierung fördert Forschung zu gesundheitlichen Folgen des Klimawandels

·Lesedauer: 1 Min.
Dürre in Kolumbien

Die Bundesregierung startet ein Förderprogramm für Forschungsarbeiten zum Zusammenhang zwischen Klimawandel, Umweltveränderungen und Gesundheitsproblemen. Dafür werden rund 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, wie das Bundesforschungsministerium am Donnerstag mitteilte. Förderanträge könnten ab Anfang August eingereicht werden. Die Projekte sollen in der Regel über fünf Jahre laufen.

"Der Klimawandel ist eine große Bedrohung für die globale Gesundheit", erklärte Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU). Als Beispiel nannte sie die Zunahme von Allergien, Herzkreislauferkrankungen und Hautkrebs "aufgrund extrem hoher Temperaturen und vermehrt auftretender Hitzeperioden". Es sei daher wichtig, "die Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Umweltverschmutzung und Gesundheitsrisiken besser zu verstehen".

Nur mithilfe gründlicher Erforschung könnten "wirksame Schutz- und Anpassungsmaßnahmen" entwickelt werden, erklärte Karliczek. Die geförderten Arbeiten könnten "zum Beispiel Städten, Krankenhäusern, Pflegeheimen und Kindergärten dabei helfen, sich wirksam auf Hitzewellen oder harte Wetterumschwünge vorzubereiten".

cne/cha