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Bundesregierung entwickelt Nachhaltigkeitsstrategie weiter

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung hat eine Weiterentwicklung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen. Der neueste Entwurf, den das Kabinett am Mittwoch verabschiedet hat, soll die Nachhaltigkeitsziele nicht nur auf der nationalen Ebene vorgeben, sondern auch die internationale Perspektive beleuchten. Darin festgeschrieben ist nun nach Angaben der Bundesregierung eine ambitioniertere Politik für den Zeitraum 2020 bis 2030, wie sie vom Generalsekretär der Vereinten Nationen ausgerufen wurde.

Die aktuelle Fassung enthält eine Reihe neuer Indikatoren. Dazu gehören unter anderem der Beitrag Deutschlands zur globalen Pandemieprävention, Indikatoren zu Frauen in Führungspositionen im öffentlichen Dienst des Bundes, zur Väterbeteiligung beim Elterngeld, zum Breitbandausbau sowie zum globalen Konsum.

Neu ist insbesondere auch die Berücksichtigung sogenannter Transformationsbereiche. Sie beruhen, wie die Bundesregierung mitteilt, unter anderem auf dem Global Sustainable Development Report der Vereinten Nationen und Vorschlägen des Rates für Nachhaltige Entwicklung.

Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie orientiert sich an den Zielen der "Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung" der Vereinten Nationen. Sie wird seit 2002 in regelmäßigen Abständen aktualisiert, zuletzt im Jahr 2018. In die Erarbeitung der neuen Strategie sind auch Stellungnahmen der Öffentlichkeit aus Dialogen, die im Oktober 2019 begonnen hatten, eingeflossen.

Die Grünen kritisierten die überarbeitete Fassung am Mittwoch als nutzlos. "Wirkungsvolle Instrumente für weniger Treibhausgase im Verkehrssektor oder für eine gleiche Entlohnung von Frauen und Männern fehlen völlig", sagte Bettina Hoffmann, Obfrau im Parlamentarischen Beirat für Nachhaltige Entwicklung. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mahnte ein "entschiedenes Umsteuern" in Schlüsselbereichen wie Verkehr oder Agrarpolitik an.